Eishockey: Die DEG kassiert beim 1:3 gegen Ingolstadt die zweite Heimniederlage in Folge.

Evan Kaufmann scheitert an Ingolstadts Torhüter Jimmy Waite.
Evan Kaufmann scheitert an Ingolstadts Torhüter Jimmy Waite.

Evan Kaufmann scheitert an Ingolstadts Torhüter Jimmy Waite.

Lange

Evan Kaufmann scheitert an Ingolstadts Torhüter Jimmy Waite.

Düsseldorf. Rutscht die DEG in die Heimspiel-Krise? Das Team von Trainer Harold Kreis kassierte am Dienstag mit dem 1:3 (0:1, 0:1, 1:1) gegen den ERC Ingolstadt bereits die zweite Niederlage in Folge im Rather Dome. Für Patrick Reimer hatte es zuvor schon einen "Nackenschlag" gegeben: Der 26-jährige DEG-Stürmer wurde von Bundestrainer Uwe Krupp nicht für das Olympia-Qualifikationsturnier vom 5. bis 8. Februar in Hannover nominiert. Aus Düsseldorf werden Stürmer Daniel Kreutzer und Verteidiger Korbinian Holzer dabei sein.

Ernüchterung gab es am Abend auch bei der DEG. Mit 3724 Besuchern verzeichnete der Klub einen Saison-Minusrekord. Die Voraussetzungen für mehr Besucher am unbeliebten Dienstag waren ohnehin denkbar schlecht. Die Handball-WM, der DFB-Pokal und das DEG-Spiel wurden zum Teil parallel im Fernsehen übertragen.

Zum Erwärmen war das Spiel im spärlich besetzten Dome nicht. Die Metro Stars knüpften an die Heimspielniederlage gegen Hamburg an. Chancen hatten sie zu Beginn genügend, aber die Torausbeute war gleich null, weil Kreutzer und Co.immer wieder am fast 40-jährigen Jimmy Waite im Tor der Panther scheiterten.

Dafür musste die DEG ab der 25. Minute einem Rückstand hinterher laufen. Nach einem krassen Abwehrfehler von Ryan Caldwell hatte der auch schon 39-Jährige Glenn Goodall keine Mühe, den Puck am schon geschlagenen Jamie Storr vorbei ins Tor zu lupfen. Und es kam noch schlimmer, denn während Ingolstadt die Angriffsbemühungen forcierte, wirkte die DEG jetzt müde. Storr war beim zweiten Gegentor ebenfalls machtlos.

Jason Holland (38.), der kommende Saison für die DEG spielen wird, beförderte den Puck nach einem abgefälschten Schuss über die Linie. Die Pfiffe von den Rängen waren verständlich, ebenso wie die Standpauke von Trainer Harold Kreis in der zweiten Drittelpause. Brandon Reid (42) erzielte per Direktabnahme zwar den Anschlusstreffer, aber es war nicht der Abend der DEG. Mit einem Schuss in den kurzen Winkel am verdutzten Storr vorbei stellte Thomas Greilinger (51.) den alten Abstand wieder her. Beim 1:3 blieb es dann auch.

Tor: Storr (J.Reimer); Abwehr: Hedlund, Ratchuk - Harrington, Caldwell - Bazany, Holzer; Angriff: P. Reimer, Collins, Kreutzer - Courchaine, Reid, Joseph - Kaufmann, Ramsay, Tutschek - Martin Hinterstocker I, Boon, Carciola

Tor: Waite (Vogl); Abwehr: Ficenec, St. Jacques - Daschner, Holland - Draxinger, Bakos; Angriff: Greilinger, Seidenberg, Milroy - Keith, Goodall, Waginger - Röthke, Sarault, Higgins - Martin Hinterstocker II, Boucher, Martinovic

0:1 (24:49) Goodall (Hinterstocker II, Holland), 0:2 (37:29) Holland (Greilinger, Higgins), 1:2 (41:17) Reid (Joseph), 1:3 (50:52) Greilinger (Seidenberg, St. Jacques)

Schiedsrichter: Aumüller (Waldkraiburg), Zuschauer: 3724, Strafminuten: DEG: 8; ERCI: 8

"Wir haben im zweiten Drittel nicht hart genug gearbeitet", übte sich DEG-Kapitän Daniel Kreutzer in Selbstkritik. Trainer Harold Kreis ist nach nur zwei von zwölf möglichen Punkten gegen Ingolstadt in dieser Saison bedient: "Wir können gegen die einfach nicht gewinnen."

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