Am Sonntag ist die DEG wieder in Köln zu Gast. Und auch im Vor-Play-off könnte es zu dieser besonderen Spielpaarung kommen.

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DEG-Verteidiger Drew Schiestel (M.) und Kölns Alexander Weiß (r) kämpfen um den Puck, während Düsseldorfs Goalie Tyler Beskorowany in seinem Tor auf den Schuss wartet.

DEG-Verteidiger Drew Schiestel (M.) und Kölns Alexander Weiß (r) kämpfen um den Puck, während Düsseldorfs Goalie Tyler Beskorowany in seinem Tor auf den Schuss wartet.

dpa.

DEG-Verteidiger Drew Schiestel (M.) und Kölns Alexander Weiß (r) kämpfen um den Puck, während Düsseldorfs Goalie Tyler Beskorowany in seinem Tor auf den Schuss wartet.

Düsseldorf. Die Erinnerung an das diesjährige Winter Game ist in Düsseldorf und Köln natürlich noch präsent. Und wird am Sonntag noch einmal stark aufgefrischt. Denn dann (14.30 Uhr) steht in der KölnArena die große Revanche an. Die Haie wollen die Scharte der 2:3-Niederlage in der bundesweit beachteten und vor über 50.000 Eishockey-Fans ausgetragenen Begegnung auswetzen.

Aber auch die DEG hat seit dem letzten Auftritt am 14. Dezember in Köln noch etwas gutzumachen. Damals verlor die Mannschaft von Christof Kreutzer sehr umstritten ein Spiel mit 1:2, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte und mit ein paar unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen in die bewegte Derby-Geschichte der beiden Mannschaften einging.

„Natürlich freuen wir uns auf das Derby. Aber nicht allein wegen der großen Rivalität beider Mannschaften“, sagte der DEG-Cheftrainer. „Es geht weiterhin um jeden Punkt, um uns sicher für die Play-offs zu qualifizieren.“ Das Gefühl nach dem letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften sei bei den Kölnern negativ und bei seiner Mannschaft durchaus positiv besetzt. „Bei den Haien sind verletzte Spieler wieder dabei, und sie haben ja auch einen neuen Verteidiger.“

Tatsächlich konnten die Kölner Abwehrspieler Douglas Murray unter Vertrag nehmen. Der 34-jährige Schwede, der bis zum vergangenen Sommer 514 Spiele in der NHL bestritten hat, konnte sich seit Anfang Januar bei den Haien fit halten und unterschrieb nach überzeugenden Leistungen im Training einen Kontrakt bis Saisonende.

Es ist sogar bei der augenblicklichen Platzierung beider Mannschaften möglich, dass es im Vor-Play-off zu weiteren lukrativen Begegnungen zwischen der DEG und den Kölnern kommen kann. „Dann sollten wir aber den Modus ändern und statt „Best of Three“ direkt „best of Five“ spielen, damit es noch spannender wird“, meinte der DEG-Trainer mit einem Lächeln.

Drei Spieler der DEG sind mit ihren Nationalteams unterwegs

Nach dem Spiel am Sonntag steht erst einmal eine Pause an. Am Freitag, 13. Februar, steht das nächste Spiel auf dem Programm. „Die Pause wird uns gut tun. Die Spiele folgten zuletzt in schneller Folge“, sagte Kreutzer. „Aber das trifft natürlich auf alle Mannschaften zu.“ Dennoch hofft der Cheftrainer der DEG, dass angeschlagene Spieler zurückkehren und vielleicht sogar endlich auch Michael Davies nach der Klärung der angeblichen Doping-Affäre wieder eingreifen darf. „Doch da gibt es offensichtlich nichts Neues“, erklärte Kreutzer, der hofft, dass Shawn Belle nach überstandener Lungenentzündung dann in Hamburg wieder spielen kann.

Bernhard Ebner und die beiden Norweger Ken-André Olimb und Andreas Martinsen sind mit ihren Nationalteams unterwegs. Der Rest der Mannschaft wird normal weiter trainieren. Am Wochenende kommender Woche sind dann einmal vier Tage in Folge frei, bevor die intensive Vorbereitung auf das Freitagsspiel in Hamburg beginnt.

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