Der Stürmer (22) kommt von Zweitligist Frankfurt.

DEG.png
$caption

$caption

Düsseldorf. Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft sorgten sie für allerlei Aufsehen, Bundestrainer Marco Sturm sieht in ihnen drei wichtige Bausteine für die Zukunft der Nationalmannschaft: die Stürmer Leon Draisatil, Dominik Kahun und Frederik Tiffels. Sie alle eint nicht nur ihr aktueller Erfolg sowie ihr junges Alter (21), sondern auch ihre Vergangenheit bei den Jungadlern Mannheim sowie in Nordamerika. Damals ebenfalls im Mannheimer Kader und später in den USA: Lukas Laub. Den stellte die Düsseldorfer EG am Freitag als Zugang für die nächste Saison in der Deutschen Eishockey Liga vor.

Laub, 22, hat es im Gegensatz zu den ehemaligen Kollegen noch nicht in die Nationalmannschaft geschafft. Dabei war auch er als Teenager nach Nordamerika gegangen. Drei Jahre lang spielte der gebürtige Rosenheimer in den höchsten College-Ligen USHL und NAHL (130 Spiele, 43 Tore, 39 Vorlagen), ehe er im Sommer 2015 nach Deutschland zurückkam und sich den Frankfurt Lions aus der DEL 2 anschloss. Mit denen wurde er vor wenigen Wochen Zweitliga-Meister. Was vor allem an ihm selbst lag: Acht Tore und acht Vorlagen erzielte er in den 14 Play-off-Spielen auf dem Weg zum Titel. Insgesamt hat er in 117 Zweitligaspielen ordentliche 78 Scorerpunkte (33 Tore und 45 Vorlagen) gesammelt.

Niki Mondt verspricht sich viel von seinem neuen Mann: „Lukas Laub hat trotz seines jungen Alters schon einige Erfahrung im Profi-Eishockey. Er hat sich kontinuierlich gesteigert“, wird der Sportlicher Leiter in der Mitteilung der DEG zitiert. Laub habe „mehrere Angebote aus der DEL vorliegen gehabt – dass er sich für uns entschieden hat, ist ein tolles Zeichen für den Weg der DEG.“ Trainer Mike Pellegrims nennt Laub „eine weitere interessante Alternative für unsere Offensive“ und einen „jungen, deutschen Spieler mit großem Entwicklungspotenzial“.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer