Uwe Krupp hat großes Vertrauen zum DEG-Kapitän. Der Kapitän der DEG war in seinem 190. Länderspiel mit dem Tor zum 2:0 der entscheidende Mann.

Düsseldorf. Die Slowakei hatte eigens ihren Superstar Miroslav Satan aus Boston einfliegen lassen, um gegen Deutschland das Aus bei der Eishockey-WM zu verhindern. Es half nicht, und so bot sich nach dem 2:1 des DEB-Teams das Wortspiel förmlich an. "Kreutzer schickt Satan in die Hölle. Klingt doch gut", sagte Daniel Kreutzer grinsend.

Der Kapitän der DEG war in seinem 190. Länderspiel mit dem Tor zum 2:0 der entscheidende Mann. Dabei war er von Bundestrainer Uwe Krupp zu Turnierbeginn noch aus dem Kader gestrichen worden und erst vor dem dritten Spiel gegen Dänemark (3:1) nachnominiert worden. "Ich habe schon da bewiesen, dass ich dazu gehöre, und bin glücklich, dass ich dies beweisen konnte", so Kreutzer.

Und Uwe Krupp sagte: "Wir haben uns zusammengesetzt und besprochen, dass Daniel bei uns eine andere Rolle spielen muss als im Verein. Er hat sich mit Leistung seine Eiszeit verdient." Heute soll das Frühjahrsmärchen weitergehen und gegen die Schweiz der Sprung ins Halbfinale gelingen. "Wir sind eine echte Einheit geworden und deshalb mit der Schweiz auf Augenhöhe", sagt Kreutzer.

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