Am Rather Bahnhof griff Polizei ein.

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Dichtgedrängt strebten die Fans den Eingängen am Dome entgegen.

Dichtgedrängt strebten die Fans den Eingängen am Dome entgegen.

Wolff

Dichtgedrängt strebten die Fans den Eingängen am Dome entgegen.

Düsseldorf. DEG gegen KEV - bevor es auf dem Eis losging, hatte das Nachbarschafts-Duell sein hässliches Gesicht gezeigt. Eine Gruppe von etwa 100 Krefelder Fans begann am Hauptbahnhof mit lautstarken Provokationen, die sie in der S-Bahn Richtung Rath fortsetzten.

Am Rather Bahnhof rückte dann die Polizei an und verweigerte diesen Anhängern den Zugang zu den Shuttle-Bussen. Die Einsatzkräfte begleiteten die jungen Leute zu Fuß zum 1,5 Kilometer entfernten Dome, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

Vor der Halle gab es zwar noch dichtes Gedränge, Auseinandersetzungen oder gar Verhaftungen blieben aber aus. 20 Sicherheitskräfte des Veranstalters kontrollierten im Dome die Tribüne der Krefelder Fans.

Aus dem riesigen Videowürfel schallten vor dem ersten Bully die alten Eishockey-Ohrwürmer - ob mit dem "Altbierlied" und dem "Schneewalzer" - die Fans stimmten sich auf das rheinische Derby ein. 9.320 Zuschauer im Rather Dome bildeten eine ansprechende Kulisse für das erste Viertelfinale.

Hallensprecher Pascal Heithorn übergab das Mikrofon an den wieder genesenen Volker Boix und der beendete die Wartezeit dann mit: "Es ist 19.19 Uhr. Es begrüßen Sie Ihre DEG Metro Stars." Wenig später flog der Puck beim Bully auf das Eis.

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