Der Stürmer ist an allen drei Toren beteiligt. Storr hält stark.

Shane Joseph präsentierte sich gestern in Topform.
Shane Joseph präsentierte sich gestern in Topform.

Shane Joseph präsentierte sich gestern in Topform.

Christof Wolff

Shane Joseph präsentierte sich gestern in Topform.

Düsseldorf. Die Düsseldorfer EG darf langsam anfangen, für die Play-offs der Deutschen Eishockey Liga zu planen. Durch einen etwas glücklichen 3:2 (1:1, 1:1, 1:0)-Erfolg bei den Hamburg Freezers gelang dem Team von Trainer Harold Kreis gestern vor 10 255 Zuschauern in der Arena am Volkspark ein großer Schritt in Richtung Viertelfinale, das am 13. März beginnt. Mann des Spiels war der zweifache Torschütze Shane Joseph, dem in der 48. Minute der Siegtreffer gelang.

"Es war ein umkämpftes Spiel, das sich fast schon wie eine Play-off-Partie anfühlte. Natürlich freut es mich, dass ich zwei Tore erzielen konnte, aber beim 3:2 habe ich ein wenig Glück gehabt", sagte Joseph. Obwohl es für den 27-jährigen, der im Sommer aus Augsburg zur DEG gewechselt hatte, bereits die Treffer 14 und 15 waren.

Rob Collins schießt sogar einen Penalty über das Tor

Überhaupt war es die zweite Angriffsreihe, die in der verschneiten Hansestadt die immens wichtigen drei Punkte einfuhr. Während im Paradesturm Daniel Kreutzer diesmal untertauchte, Patrick Reimer statt des Pucks nur selber im Tor landete und Rob Collins in der 42. Minute sogar einen Penalty über den von Jean-Marc Pelletier gehüteten Kasten schoß, gelangen Shane Joseph, Brandon Reid und Adam Courchaine sechs der acht Scorerpunkte. "Deshalb haben wir ja mehrere Reihen", sagte Patrick Reimer.

Dessen Reihe arbeitete dafür gut nach hinten und half so, die Angriffe der Norddeutschen abzublocken. Das beste Team im Kalenderjahr 2009, das nach einem schlechten Herbst nun noch auf die Vor-Qualifikation zu den Play-offs hofft, kam dennoch zu zahlreichen Einschuss-Gelegenheiten. Besonders John Tripp und der agile Vitalij Aab fanden aber immer wieder ihren Meister im überragenden DEG-Schlussmann Jamie Storr.

DEG-Trainer Harold Kreis war zufrieden. "Wir hatten sicherlich ein wenig Glück und einen starken Storr, aber meine Mannschaft hat die Vorgaben von wenig Puckverlusten und schnellem Passspiel auch gut umgesetzt", sagte der 50-Jährige, während es Brandon Reid auf den Punkt brachte: "Auswärtspunkte sind immer gute Punkte."

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