Eishockey: Der DEG-Trainer spricht über schöne und enttäuschende Momente. Seine Mutter ist für ihn die Heldin der Kindheit.

Düsseldorf. Nach einer Anlaufphase hat Jeff Tomlinson die Düsseldorfer EG in die Erfolgsspur gebracht. Ob der 40-jährige Trainer seinen Vertrag verlängert, ist noch offen. Dafür antwortete der Ehemann und zweifache Vater aber gerne auf andere Fragen.

Was war bislang der schönste Moment in Ihrer Karriere?

Tomlinson: Ich bin als Assistenztrainer mit den Eisbären Berlin 2008 und 2009 Meister geworden. Beide Erfolge waren schön.

An welches Spiel erinnern Sie sich überhaupt nicht gerne?

Tomlinson: Das frühe Scheitern mit den Eisbären in den Play-offs 2010 gegen Augsburg.

Der Live-Ticker der Westdeutschen Zeitung zum Heimspiel der DEG am Freitag, 17.12.2010, gegen Berlin (Beginn 20.20 Uhr) ist ab 19.50 Uhr online.

Wer war der Held Ihrer Kindheit?

Tomlinson: Meine Mutter. Nach der Trennung meiner Eltern hat sie ihre beiden Kinder ganz alleine groß gezogen.

Welche Frau, außer Ihrer eigenen, finden Sie klasse?

Tomlinson: Danica Patrick. Die Auto-Rennfahrerin aus den USA hat alles. Sie ist sportlich, zielstrebig und sieht gut aus.

Wer ist für Sie die bedeutendste Persönlichkeit der Geschichte?

Tomlinson: Der chinesische Philosoph und Dichter Chuang Tzu. Er lebte vor Christus und hat die Geschichte nicht verändert, aber seine Prinzipien finde ich hochinteressant.

Sie unternehmen eine Zeitreise. Wohin?

Tomlinson: Nur ein halbes Jahr zurück. Das Ausscheiden gegen Augsburg muss doch rückgängig zu machen sein.

Mit wem würden Sie gerne mal einen Tag lang tauschen?

Tomlinson: Mit meinem Assistenztrainer Tray Tuomie. Der hat so einen guten Job.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne über sich lesen?

Tomlinson: Jeff Tomlinson zum Papa des Jahres gewählt.

Und was wären Sie geworden, wenn nicht Eishockeytrainer?

Tomlinson: Börsenmakler in New York. Das ist ein spannender Job, fast wie beim Eishockey. Man gewinnt oder verliert.

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