50 Sekunden nach Beginn der Verlängerung trifft der Amerikaner zum 5:4-Sieg in Krefeld.

Daniel Kreutzer (r.) und Martin Hinterstocker drehen nach einem Treffer der DEG jubelnd ab.
Daniel Kreutzer (r.) und Martin Hinterstocker drehen nach einem Treffer der DEG jubelnd ab.

Daniel Kreutzer (r.) und Martin Hinterstocker drehen nach einem Treffer der DEG jubelnd ab.

Jochmann

Daniel Kreutzer (r.) und Martin Hinterstocker drehen nach einem Treffer der DEG jubelnd ab.

Krefeld. Nach 50 Sekunden der Verlängerung war der zweite Saisonsieg im vierten Spiel perfekt. Mit einem Distanzschuss sorgte Andy Hedlund für den 5:4 (0:1, 2:2, 2:1/1:0)-Erfolg der Düsseldorfer EG im rheinischen Eishockey-Derby gegen die Krefeld Pinguine.

"Jean-Sebastien Aubin im Tor hat uns im Spiel gehalten. Zum Glück hat Andy Hedlund dann mit einem tollen Schlagschuss getroffen", sagte Trainer Jeff Tomlinson. "Mit der Leistung war ich größtenteils zufrieden, obwohl wir im dritten Drittel den Puck zu leicht weg gegeben haben."

Der Sieg stand auf des Messers Schneide, weil die DEG zu viele Chance vergab und der Defensive nicht selten die Abstimmung fehlte. Es ging gleich mit einem Fehlstart los.

Zwei gute DEG-Chancen bei der ersten Überzahl, aber kein Treffer, dafür ein dicker Patzer und ein Gegentor. Einen Stolperer von Patrick Reimer nutzte Krefelds Patrick Hager zum Puckgewinn. Ein exakter Pass auf Charlie Stephens, und der ehemalige Düsseldorfer ließ Jean-Sebastien Aubin im Tor nach vier Minuten keine Chance.

Spieldauerstrafe für Beechey nach Stockstich gegen Albers

Dazu zeigte sich Tyler Beechey "übermotiviert". Nach einem Stockstich gegen Krefelds Paul Albers musste Beechey wegen einer Spieldauerstrafe vom Eis (27.).

Tor Langkow, Kovacic
Abwehr Pavlikovsky, Milo - Trepanier, Albers - Schopper, Akdag - Kozhevnikov, Zeressen
Angriff Vasiljevs, Pietta, Blank - Verwey, Stephens, Hager - Riefers, Kelly, Endraß - Tepper, Driendl, Schaub

Tor Aubin, Niederberger
Abwehr Holland, Pokulok - Roach, Hedlund - Bazany, Dinger - Nowak
Angriff Danner, Fenotn, Murphy - Reimer, Collins, Kreutzer - Kaufmann, Beechey, James - Courchaine, Hofland, Hinterstocker

1:0 (3:13) Stephens (Hager/4-5)
1:1 (20:40) Fenton (Pokulok, Murphy)
1:2 (25:30) Reimer (Kreutzer)
2:2 (32:52) Kelly (Driendl, Kozhevnikov)
3:2 (39:34) Vasiljevs (Blank/5-4)
3:3 (42:24) Courchaine (Holland, Pokulok/5-4)
3:4 (45:16) Courchaine (Roach, James)
4:4 (45:46) Blank (Vasiljevs)
4:5 (60:50) Hedlund (Collins, Roach/4-3)

Schiedsrichter Willi Schimm (Waldkraiburg)
Zuschauer 6011
Strafminuten KEV 10; DEG 7 + Spieldauer Beechey (27.)

Vorausgegangen war ein ungeahndetes Foul von Dusan Milo gegen Stürmerkollege Connor James, aber Beecheys Reaktion war völlig überzogen. Bis dahin führte die DEG mit 2:1. Aus dem Gewühl heraus hatten Paul John Fenton (21.) mit seinem ersten DEL-Tor den Ausgleich erzielt und Patrick Reimer nur vier Minuten später nachgelegt.

Defensive ist die Achillesferse im DEG-Spiel

Der Doppelschlag brachte jedoch nicht mehr Sicherheit ins Spiel der Gäste. Die Defensive blieb die Achillesferse. Krefelds Justin Kelly fälschte zunächst zum Ausgleich ab, bevor Herberts Vasiljevs den KEV in Überzahl 26 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels erneut in Führung brachte.

Aber der Vorsprung währte nicht lange, weil sich nun die Krefelder Abwehr Fehler leistete. Nutznießer war Adam Courchaine. Der Kanadier fälschte zunächst den Puck nach einem Distanzschuss von Jason Holland zum Ausgleich (43.) ab, um dann mit einem Konter für die erneute Führung (46.) der DEG zu sorgen.

Und wieder fiel der Ausgleich. Krefelds Kapitän Herberts Vasiljevs bereitete das 4:4 von Boris Blank vor. In Overtime profitierte die DEG dann von einem Powerplay. Als Richard Pavlikovsky auf der Strafbank saß, traf Hedlund.

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