Vater des DEG-Verteidigers trifft auf DEB-Team.

Düsseldorf. Wenn die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft am Sonntag beim Qualifikationsturnier für die olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver auf Slowenien trifft, dann wird DEG-Verteidiger Chris Harrington mit gemischten Gefühlen nach Hannover schauen.

Zwar spielt der 26-Jährige in Deutschland, doch hinter der Bande der Slowenen steht kein Geringerer als sein Vater John. Der 51-Jährige, der im Dezember beim schweizer Erstligisten HC Ambri-Piotta entlassen worden war, kam zu seinem neuen Job bei den "Luchsen" auf ungewöhnliche Weise.

Der slowenische Verband suchte per Massen-E-Mail mit 220 Empfängern einen Trainer. Die Wahl fiel auf Harrington, weil der 1980 in Lake Placid mit den USA die olympische Goldmedaille gewonnen hat. "Die Jungs sind inspiriert", sagt Harrington, der über Weihnachten in Düsseldorf weilte.

"Die DEG hat zwar ein kleines, aber schnelles Team. Wenn es den Spielern in den Play-offs gelingt, die körperlichen Defizite durch ihre Kreativität wett zu machen, dann können sie weit kommen", sagt John Harrington, der meint, dass sich sein Sohn in Düsseldorf wohl fühlt und gerne bleiben möchte.

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