Bernd Schwickerath
Bernd Schwickerath

Bernd Schwickerath

Nanninga, Bernd (bn)

Bernd Schwickerath

Man kann die Saison als kleinen Rückschlag einer ansonsten positiven Gesamtentwicklung abtun. Man kann sie aber auch als Vorbote für die nächsten Jahre sehen. Mehr denn je ist die DEL-Tabelle zur Geldrangliste geworden. München (Red Bull), Mannheim (SAP), Nürnberg (Thomas Sabo) und Köln (Unternehmer Frank Gotthardt) sind dem Rest dank ihrer Gönner enteilt. Auch in Berlin (Anschütz) wird bald mehr investiert. Da mitzuhalten, wird für die DEG immer schwieriger.

So bleiben ihr nur zwei Möglichkeiten: Darauf zu hoffen, dass die eigenen Spieler über sich hinauswachsen und die reichere Konkurrenz schwächelt, wie es zwei Mal zu Platz fünf gereicht hatte. Oder mehr als alle anderen ihre Hausaufgaben zu machen. Intensiver scouten, sich international besser vernetzen, mehr Trainer und einen Manager einzustellen. Das klappt aber nur, wenn mehr Geld in die Kasse kommt. Aber wenn deswegen weiter am Kader gespart werden muss, bringt all das nichts. So sind jetzt nicht nur Spieler und Trainer gefragt, sondern vor allem Geschäftsführer Stefan Adam. Besorgt er keine neuen Sponsoren, wird die nächste Saison nicht besser als die jetzige.

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