Niki Mondt und Bernhard Ebner besuchten am Mittwoch Flingern mobil. Und mussten viele Fragen der Kinder beantworten.

Bernhard Ebner (4. v. l.) und Niki Mondt (3 .v. r.) mit den Kindern der Jugendeinrichtung Flingern mobil.
Bernhard Ebner (4. v. l.) und Niki Mondt (3 .v. r.) mit den Kindern der Jugendeinrichtung Flingern mobil.

Bernhard Ebner (4. v. l.) und Niki Mondt (3 .v. r.) mit den Kindern der Jugendeinrichtung Flingern mobil.

Melanie Zanin

Bernhard Ebner (4. v. l.) und Niki Mondt (3 .v. r.) mit den Kindern der Jugendeinrichtung Flingern mobil.

Düsseldorf. Als sich Niki Mondt und Bernhard Ebner gerade verabschieden wollen, wird es noch mal hektisch. Eigentlich wollte sich der kleine Jean-Pierre nur ein paar Autogramme holen. Doch auf einmal kommen alle Kinder angerannt, halten den beiden DEG-Spielern Schals, T-Shirts und Zettel unter die Nase. Ein Mädchen will sogar, dass ihr Mondt auf dem Arm unterschreibt. Der zögert zwar etwas, kann ihr den Wunsch aber dann doch nicht abschlagen.

Es ist der Abschluss eines außergewöhnlichen Nachmittags bei Flingern mobil. Schließlich kommen in der Jugendeinrichtung am Vinzenzplatz nicht jeden Tag echte Eishockey-Stars vorbei. Gestern ist das so. Weil es sich Stefan Bergmann so gewünscht hat.

Bergmann ist seit seiner Kindheit DEG-Fan. Wann immer er es zeitlich schafft, feuert er die Mannschaft live im Stadion an. Selbst in diesen Tagen, in denen die DEG am Tabellenende steht. Und weil der 29-Jährige beim Tippspiel des DEG-Sponsors Meta gewann, durfte er sich einen „besonderen Moment“ aussuchen. Aber anstatt mit den Spielern Essen zu gehen, wie es sich die meisten Fans wünschen, dachte er an den Nachwuchs aus dem Stadtteil. „Für die Kinder ist es richtig schön, so etwas mal zu erleben. Das werden die nie vergessen. Wir Erwachsene sind ja eh häufig bei den Spielen“, sagt Bergmann. Neben ihm steht Nils Gehring von Meta. Auch der freut sich, mal etwas anderes als ein Abendessen zu erleben. „Das Lächeln der Kinder ist unbezahlbar.“

Die Kinder wollen alles wissen – über das Training und die Fans

Und es ist an diesem Tag oft zu sehen. Das beginnt gleich, als Mondt und Ebner in den Raum kommen. Sofort wollen die Kinder wissen, wie man als Profisportler so lebt. Wie es so auf dem Eis ist. Wie die Fans sind. Und die beiden nehmen sich Zeit, spielen erst mal eine Runde Air-Hockey mit den Kleinen. „Solche Termine mit Kindern sind immer nett“, sagt Nationalspieler Bernhard Ebner. Denn natürlich gehört zu seinem Beruf weit mehr, als nur auf dem Eis zu stehen. Sponsoren- oder Medientermine sowie Autogrammstunden stehen ständig an. „Das hier mit den Kindern zählt auf jeden Fall zu den schönen Seiten des Jobs.“

Das merkt man den beiden an. Und kommt auch bei den Kindern an, die bislang noch nicht viele Berührungspunkte mit dem Wintersport hatten. Einer, der wenigen, der oft beim Eishockey ist, ist Jean-Pierre. Der Neunjährige spielt selbst bei den Puckys, den ganz Kleinen der Rot-Gelben. „Ich kenne alle Spieler“, sagt er stolz.

Für Omar (9) und die anderen gilt das nicht. Aber bald. Am letzten Spieltag gehen sie alle zum Spiel der DEG gegen Wolfsburg. „Ganz viele Fans“ und „viele Tore“ wünschen sie sich für das Spiel. Und natürlich einen Sieg für die DEG. Zwei der Spieler gehören ja jetzt zu ihren Freunden.

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