Teamleiter Walter Köberle feiert beim 4:0-Erfolg gegen die Hamburg Freezers einen gelungenen Einstand.

Eishockey
Kollektiver Jubel bei den Düsseldorfern.

Kollektiver Jubel bei den Düsseldorfern.

horstmüller

Kollektiver Jubel bei den Düsseldorfern.

Düsseldorf. „Großer Sport und Gänsehaut“, lautete ein Werbeslogan der Düsseldorfer EG. Beim 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)-Sieg über die Hamburg Freezers kam das Team von Trainer Jeff Tomlinson dieser Anforderung sehr nah. Die DEG begeisterte die gut 4500 Zuschauer im Rather Dome mit einer ausgezeichneten Leistung und zeigte gegen einen der Meisterschaftsanwärter durchdachtes Offensiv-Eishockey. Dazu hatte Düsseldorf in Torhüter Bobby Goepfert, einen Tag nach dessen Vertragsverlängerung, einen glänzenden Rückhalt.

Derek Dinger und Alexander Polaczek leifern sich eine Fausteinlage

Es begann mit einem flotten ersten Drittel und zwei Situationen, die ins Auge stachen. Die handfeste Schlägerei zwischen DEG-Verteidiger Derek Dinger und Freezers-Stürmer Alexander Polaczek (4.) hatte einen Hintergrund, und die hieß wohl Revanche. Beim ersten Spiel in Hamburg hatte Dinger nach einem Foul Polaczeks einige Wochen pausieren müssen. Diesmal ging es allerdings glimpflich ab. Beide Streithähne wurden mit je vier Strafminuten zum Abkühlen auf die Strafbank geschickt.

Sehenswert war auch der Führungstreffer von Danner, der nach Vorarbeit von Ulmer goldrichtig stand und Jimmy Curry im Hamburger Tor überwinden konnte (18.). Die DEG stand auch defensiv gut. Spätestens bei Goepfert war Endstation. Und die Düsseldorf legte nach. Kapitän Daniel Kreutzer erzielte nach langer Durststrecke seinen siebten Saisontreffer (37.), und Evan Kaufmann erhöhte in Unterzahl auf 3:0 (43.). Mit einem sehenswerten Überzahltor sorgte Andy Roach dann für die Entscheidung. Auch für den neuen Teamleiter Walter Köberle war es ein guter Einstand, denn der Nachfolger von Manager Lance Nethery sah eine Leistung, die man in Düsseldorf schon länger nicht gesehen hatten. „Die DEG ist wieder da“, schallte es von den Rängen. Es war ein Abend, an dem alles passte. Mit einer abschließenden Schlageinlage zwischen DEG-Verteidiger Marco Nowak und Hamburgs Stürmer Ryan Stone und dem „Shutout“ für Bobby Goepfert endete das Spiel.

Düsseldorfer EG - Hamburg 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)  

DEG Tor Goepfert (Aubin); Abwehr Holland, Dinger – Bazany, Nowak – Roach, Hedlund – Kramer; Angriff Kaufmann, Beechey, James – Reimer, Gordon, Kreutzer – Ulmer, Courchaine, Danner - Strodl, Loyns, Hinterstocker

Hamburg Tor Curry (Treutle); Abwehr Köppchen, Schubert – Schmidt, Nielsen – Cook, Traverse – Köttstorfer; Angriff Flaake, Festerling, Wolf – Engelhardt, Collins, Dolak – Stone, Aubin, Oppenheimer – Jensen, Polaczek

Schiedsrichter Schimm/Steinecke Zuschauer 4457 Tore 1:0 (13:57) Danner (Ulmer), 2:0 (36:19) Kreutzer (Reimer), 3:0 (42:35) Kaufmann (James, Hedlund/4-5), 4:0 (51:28) Roach (Ulmer, Reimer/5-4) Strafminuten DEG 22 + 10 Min. Nowak; Freezers 14 + 10 Min. Stone

Der Live-Ticker der Westdeutschen Zeitung für das ausverkaufte rheinische Eishockey-Derby zwischen den Kölner Haien und der DEG (Beginn 16.35 Uhr) ist am Samstag ab 16.05 Uhr mit Infos online.

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