DEG verliert in Berlin nach einem schwachen zweiten Drittel die Übersicht und das Spiel mit 2:6.

Adam Courchaine (l.), Torschütze zum 2:0, und Jeff Ulmer, der den Treffer mit vorbereitet.
Adam Courchaine (l.), Torschütze zum 2:0, und Jeff Ulmer, der den Treffer mit vorbereitet.

Adam Courchaine (l.), Torschütze zum 2:0, und Jeff Ulmer, der den Treffer mit vorbereitet.

Adam Courchaine, Jason Holland und Jeff Ulmer Jeff (von links) versuchen es vergeblich mit Tempo.

Hajo Lange, Bild 1 von 2

Adam Courchaine (l.), Torschütze zum 2:0, und Jeff Ulmer, der den Treffer mit vorbereitet.

Berlin. Die Düsseldorfer EG befindet sich weiter in der Abwärtsspirale und schliddert immer tiefer in eine handfeste Krise. Am Mittwoch unterlag das Team von Trainer Jeff Tomlinson nach einer lediglich im ersten Drittel ordentlichen Leistung bei den durch viele Verletzungen stark dezimierten Eisbären Berlin klar mit 2:6 (1:1/0:3/1:2) und muss in der Tabelle den Blick nun wieder deutlich nach unten richten. „Heute waren wir genau 15 Sekunden gut“, sagte Tomlinson.

Schon vor dem ersten Bully an der Spree war klar, dass die DEG vor einer hohen Hürde stehen würde. Von den vergangenen 13 Auftritten bei den Eisbären waren elf verloren gegangen. In dieser Saison haben die Berliner zudem 21 ihrer 29 Spiele gewinnen können und so bereits jetzt 14 Punkte mehr auf dem Konto als die DEG. Die musste dann auch noch kurzfristig auf Ben Gordon verzichten, bei dem am Morgen eine Gehirnerschütterung diagnostiziert worden war, die wohl noch aus dem Derby gegen die Haie stammt. Immerhin stand Torhüter Bobby Goepfert wieder zur Verfügung. Dem 28-Jährigen konnte der Stockstich aus dem Spiel in Iserlohn nicht eindeutig bewiesen werden, so dass seine Sperre in einer Verhandlung am Dienstag Abend auf das Spiel gegen Köln beschränkt wurde.

Patrick Reimer reagiert nach einem Zepp-Fehler blitzschnell

Goepfert stand gerade einmal 15 Sekunden zwischen den Pfosten, da konnte er bereits das 1:0 für seine Farben bejubeln. Einen Schuss von Evan Kaufmann ließ Berlins Schlussmann Rob Zepp abprallen und Patrick Reimer reagierte blitzschnell. Es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Jason Holland scheiterte bei der DEG, dann vergab Jens Baxmann für Berlin.

Nach dem 1:2 lässt die DEG allen Widerstand vermissen

Danach hätte die DEG ihre Führung in Überzahl mehrmals ausbauen können. Aber das Powerplay entwickelt sich mehr und mehr zum Problem. Bezeichnend, dass es Verteidiger Marco Nowak war, der mit einem schönen Solo über die ganze Spielfläche erst in Torhüter Rob Zepp seinen Meister fand. Im Gegenzug gelang den Eisbären durch Jens Baxmann mit einem schönen Rückhandschlenzer in den Winkel der Ausgleich (17.).

War dies bereits ein Knackpunkt, so folgte der Niederschlag unmittelbar nach der ersten Pause. Erneut versagte die DEG in Überzahl, dann stellte die Abwehr nach einem Schuss von Rankel die Arbeit ein, so dass Constantin Braun unbehelligt das 2:1 erzielen konnte. In der Folge ließ die DEG jeden Widerstand vermissen und sich wie Lämmer zur Schlachtbank führen. Der im Stich gelassen Bobby Goepfert musste ein ums andere Mal hinter sich greifen. In dieser Form wird für die Düsseldorfer EG die Saison sehr früh beendet sein.

Tor Zepp (Nastiuk)
Abwehr Angell, Constantin Braun – Regehr, Hördler – Sharrow, Baxmann - Supis;
Angriff Laurin Braun, Felski, Tyson Mulock – Tallackson, Olver, Schlenker – Travis James Mulock, Talbot, Rankel – Haase, Daniel Weiß

Tor: Goepfert (Aubin)
Abwehr Hedlund, Roach – Dinger, Holland – Nowak, Bazany - Kramer;
Angriff Kreutzer, Kaufmann, Reimer – Loyns, Beechey, Ulmer – James, Courchaine, Danner – Hofland, Hinterstocker

Steffen Klau (Griesenbrauck-Sümmern)

14 300 (ausverkauft)

0:1 (0:15) Reimer (Kaufmann, Kreutzer),
1:1 (16:51) Baxmann (6-5);
2:1 (23.46) C. Braun,
3:1 (27:26) Felski,
4:1 (37.02) Talbot (TJ Mulock, Rankel/5-4);
5:1 (44:17) Talbot,
6:1 (51:29), Talbot,
6:2 (52:33) Courchaine (James, Hinterstocker)

Berlin 8 + 10 (Olver) – DEG 8

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