DEG-Trainer Christof Kreutzer hat das 0:1 im Derby gegen die Krefeld Pinguine abgehakt. Auch bei seinem Bruder Daniel war der Frust schnell verflogen.

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Düsseldorf. Kurz nach der Schlusssirene war der Frust bei den Spielern der Düsseldorfer EG über die 0:1-Heimniederlage gegen die Krefeld Pinguine schon wieder verflogen. „Natürlich hätten wir gerne mal wieder gegen Krefeld gewonnen. Aber wir müssen das abhaken. Wir hatten eben ein bisschen Pech heute“, sagte Kapitän Daniel Kreutzer nach der zweiten Niederlage im zweiten Straßenbahn-Derby dieser Saison.

Sein älterer Bruder Christof äußerte sich gestern mit ein bisschen Abstand ähnlich. „Wir haben Krefeld im letzten Drittel an die Wand gespielt. Aber manchmal gibt es solche Tage. Wir trauern dem Derby aber nicht länger hinterher“, sagte der DEG-Trainer. Niederlage nach drei Siegen hintereinander Dem souveränen 4:1-Erfolg in Straubing am Freitag folgte am Sonntag nach drei Siegen in Serie wieder einmal eine Niederlage – und das dritte Saisonspiel ohne eigenes Tor.

„Tomas Duba im Pinguine-Tor hatte auch das nötige Glück auf seiner Seite. Leider wurde unser einziger grober Schnitzer in der Defensive dann auch bestraft“, erklärte Christof Kreutzer. Dass die von Rick Adduono taktisch gut eingestellten Gäste letztlich mit einem Treffer alle drei Punkte aus dem Rather Dome entführen konnten und zum elften Mal in Folge gegen den Rivalen gewannen, lag jedoch nicht nur an KEV-Torhüter Duba, sondern auch an der Unkonzentriertheit der DEG im Abschluss.

Dass die Rot-Gelben in der Tabelle schnell wieder abrutschen könnten, wenn die anderen Teams in der Anzahl der absolvierten Spiele mit den Düsseldorfern gleichgezogen haben, interessiert Trainer Kreutzer aktuell nicht. „Wir sammeln weiter Punkt für Punkt, um unsere Ziele zu erreichen. Platz fünf war eine schöne Momentaufnahme, aber die Tabelle bleibt eng“, sagt Kreutzer, der damit rechnet, dass sich die zuletzt wieder erstarkten Kölner Haie bald aus dem Tabellenkeller verabschieden und in Richtung der Play-off-Plätze vorarbeiten werden.

Nach einem trainingsfreien Tag gestern liegt der Fokus ab heute schon wieder auf dem kommenden Wochenende. In Augsburg (Freitag, 19.30 Uhr) und gegen Mannheim (Sonntag, 14.30 Uhr) sollen die nächsten Punkte für das Saisonziel Platz zehn eingesammelt werden. Bei der DEG rechneten einige mit mehr als 7600 Zuschauern Positiv registriert Kreutzer auch die steigenden Zuschauerzahlen: „Viele, die noch nie beim Eishockey oder lange nicht mehr da waren, sind trotz der Niederlage am Sonntag zufrieden nach Hause gegangen.“

Der musikalische Top Act des Winter Game am 10. Januar 2015 steht fest: Die schwedische Band Mando Diao wird das Freiluftspiel in der Düsseldorfer Arena mit zwei Auftritten bereichern. Die schwedischen Eishockey-Fans treten vor dem Spiel und in der ersten Drittelpause auf.

Alexander Thiel wird noch einige Tage wegen einer Entzündung im Knie pausieren müssen. Ob der Angreifer am kommenden Wochenende auflaufen kann, ist fraglich. Eine Option könnte bald der lange verletzte Stürmer Dominik Daxlberger sein, der zuletzt beim Kooperationspartner in Bad Nauheim spielte und in dieser Woche wieder in Düsseldorf mittrainiert.

Nach dem Schools Day gegen München mit mehr als 10 000 Besuchern fanden gegen Krefeld rund 7600 Zuschauer den Weg in die Halle. Bei der DEG hatten einige für das Krefeld-Spiel sogar mit mehr gerechnet.

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