Das 2:3 gegen Augsburg ist die vierte Niederlage in Folge, und Platz zwei ist zunächst verspielt.

Patrick Reimer schaut, ob der von von Ryan Caldwell abgefeuerte Puck wirklich im Tor der Augsburger liegt.
Patrick Reimer schaut, ob der von von Ryan Caldwell abgefeuerte Puck wirklich im Tor der Augsburger liegt.

Patrick Reimer schaut, ob der von von Ryan Caldwell abgefeuerte Puck wirklich im Tor der Augsburger liegt.

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Patrick Reimer schaut, ob der von von Ryan Caldwell abgefeuerte Puck wirklich im Tor der Augsburger liegt.

Die vierte Niederlage in Folge, Platz zwei in der Deutschen Eishockey Liga verspielt - die Düsseldorfer EG steckt kurz vor der dreiwöchigen Olympiapause in der Krise. Das Team von Trainer Harold Kreis unterlag am Freitag den Augsburger Panthern mit 2:3 (1:1, 0:1, 1:1). "Es hat sich das fortgesetzt, was wir in den letzten Spielen falsch gemacht haben. Es lag an den individuellen Fehlern", sagte Kreis.

Im Rather Dome traten am Freitag zwei Mannschaften mit unterschiedlichen Zielen an. Die DEG wollte Rang zwei verteidigen, und die Panther hatten als Saisonziel die Pre-Play-offs ausgegeben. Beiden Trainern fehlte jeweils ein potenzieller Olympia-Teilnehmer. Von der DEG war Verteidiger Korbinian Holzer nicht mit dabei, bei den Panthern fehlt Nationaltorhüter Torhüter Dennis Endras. Den besseren Start hatte das Team von Trainer Harold Kreis, obwohl der Vizemeister nicht mit dem Offensivdruck begann, den man erwarten konnte. Trotzdem ging die DEG in Führung. In Überzahl traf Ryan Caldwell mit einem Schlagschuss ins Tor, nachdem Augsburgs Ersatztorhüter Leonardo Conti den Puck hatte durch die Schoner rutschen lassen. Conti hätte eigentlich die Schwachstelle bei den Augsburgern sein können, denn bisher hatte der 31-Jährige erste vier Saisoneinsätze absolviert. Aber weit gefehlt. Patrick Reimer hatte im ersten Drittel noch zwei gute Chancen, aber Conti war auf dem Posten. Das konnte man beim Ausgleich durch Augsburgs Top-Torjäger Tyler Beechey (21 Saisontreffer) nicht behaupten. In DEG-Unterzahl vertändelte Torhüter Jean-Sebastien den Puck hinter dem eigenen Tor und kam dann auch noch zu spät.

Sturmlauf in der Schlussphase kommt wieder einmal zu spät

Das war nicht die DEG, die noch vor einem Monat die Gegner reihenweise an die Wand gespielt hatte. Die von Trainer Kreis zuvor angesprochenen mentalen Fehler reihten sich munter aneinander. Verlorene Zweikämpfe, Abspielfehler oder falsche Zuordnung in der Defensive, es war nur eine Frage Zeit, ehe die Panther ihren zweiten Treffer erzielten. Der fiel dann nach einem Distanzschuss durch AEV-Stürmer Chris Collins. Im Düsseldorfer Spiel fehlte am Freitag der Antreiber. Es war auf zu viele Einzelaktionen ausgerichtet. Jason Holland zeigte dann im Schlussdrittel, warum er von Bundestrainer Uwe Krupp ausgemustert wurde. Ein gegen Tyler Beechey verlorener Zweikampf hinter dem eigenen Tor, und Chris Collins erhöhte auf 3:1 (47.) für die Gäste. Das war ein Weckruf für die DEG, denn plötzlich wurde das Spiel zu einem einzigen Sturmlauf der Gastgeber. Der schnelle Anschlusstreffer von Evan Kaufmann blieb aber in der 49. Minute die einzige Ausbeute.

DEG,Tor: Aubin; Abwehr: Bazany, Traverse - Harrington, Caldwell - Holland, Nowak; Angriff: Joseph, MacDonald, Kaufmann Reimer, Rob Collins, Kreutzer Mark Murphy, Reid, Courchaine Hinterstocker, Tutschek, Hofland

AEV,Tor: Conti (Horneber); Abwehr: Chartier, Heid Likens, Kemp - Kohl, Kettemer Tölzer; Angriff: Chris Collins, Beechey, James - Engelhardt, Ryan, Colin Murphy - Gordon, Olver, Maurer - Junker, Kreitl

Schiedsrichter: Rick Looker (Neuss)

Zuschauer: 4945

Tore: 1:0 (11:59) Caldwell (R. Collins, Kreutzer/5-4), 1:1 (13:53) Beechey (Gordon/5-4), 1:2 (27:17) C. Collins (James), 1:3 (46:06) C. Collins (Beechey), 2:3 (48:29) Kaufmann (Harrington, MacDonald)

Strafminuten: DEG: 8; AEV: 10

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