Mit einem deutlichen 6:1 (3:0, 1:0, 2:1) entscheiden die Düsseldorfer das Traditionsderby gegen Köln klar für sich.

Der Dome brannte schon gleich zum Beginn, beim Einlauf der Spieler.
Der Dome brannte schon gleich zum Beginn, beim Einlauf der Spieler.

Der Dome brannte schon gleich zum Beginn, beim Einlauf der Spieler.

Gegen die Haie jubelten nur die DEG-Spieler

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Der Dome brannte schon gleich zum Beginn, beim Einlauf der Spieler.

Düsseldorf. Schnell, schneller, DEG: Im 186. rheinischen Eishockey-Derby gegen die Kölner Haie legte der Tabellenzweite einen Blitzstart hin und siegte nach einer beeindruckenden Vorstellung mit 6:1 (3:0, 1:0, 2:1). Nach 454 Sekunden des ersten Drittels stand es bereits 3:0.

Die fast 12.000 Düsseldorfer Fans auf den Rängen des Rather Domes waren begeistert vom temporeichen Spiel ihrer Mannschaft. Fast jeder Schuss war ein Treffer, und Kölns Goalie Lars Waibel verließ in der achten Minute entnervt das Eis. Vorher erlebte der 35-jährige Schweizer eine für ihn bittere Anfangsphase.

Jean-Sebastian Aubin hielt so gut wie jeden Kölner Schuss

Es begann in DEG-Überzahl mit einem verdeckten Schuss von Patrick Traverse (3.). Als der Puck nach dem nächsten Distanzschuss von der Brust Waibels erneut ins Tor trudelte, stand es bereits 2:0 (5.). Sehenswert war dann der nächste Treffer von Patrick Reimer, der den Puck im Fallen zum 3:0 ins Netz beförderte. Für den glücklosen Waibel stand fortan Norm Maracle zwischen den Pfosten.

Auf der Gegenseite konnte sich Düsseldorfs Torhüter Jean-Sebastien Aubin nach zehn Minuten auszeichnen, als er einen Penalty von Ivan Ciernik hielt. Pech hatte DEG-Verteidiger Ryan Caldwell, der nach einem Bandecheck bereits im ersten Drittel verletzt vom Eis musste. Bis zum Ende des zweiten Drittel nahmen unfaire Aktionen und "Rudelbildung" zu, ebenso wie die Strafzeiten-Konten beider Mannschaften.

Trotz der klaren DEG-Führung blieben die Kölner Haie im Mittelabschnitt gefährlich. Aber Jean-Sebastien Aubin hielt alles, was auf sein Tor kam. Die Stimmung auf den Rängen hatte die Intensität eines Play-off-Spiels. Erst recht, als die DEG in der 36. Minute nachlegte. National-Verteidiger Korbinian Holzer erhöhte in Überzahl auf 4:0.

Aufstellung DEG

Tor: Aubin (Lange)

Abwehr: Holland, Holzer - Bazany, Traverse - Harrington, Caldwell;

Angriff: Joseph, MacDonald, Kaufmann - Reimer, Collins, Kreutzer - Murphy, Reid, Courchaine - Hinterstocker, Tutschek, Hofland

Aufstellung KEC

Tor: Waibel (bis 8.), Maracl

Abwehr: Lüdemann, Julien - Trygg, Moritz Müller - Renz, Ankert

Angriff: Ciernik, Jaspers, Marcel Müller - Rudslätt, Ullmann, Bartek - Frosch, Hecquefeuille, Adams - Flaake, Melischko

Schiedsrichter: Georgij Jablukov (Berlin)/Jozef Kubus (Tschechien)

Zuschauer: 11.799

Tore: 1:0 (2:32) Traverse (Courchaine/5-4), 2:0 (4:10) Joseph (Harrington), 3:0 (7:34) Reimer (Collins, Kreutzer), 4:0 (35:10) Holzer (Collins, Reimer/5-4), 5:0 (41:28) Collins (Kreutzer, Reimer), 6:0 (45:52) MacDonald (Reid,/5-4), 6:1 (59:21) Jaspers (Ciernik, Ankert)

Strafminuten: DEG: 12; KEC: 20

Und die DEG hatte noch mehr Torhunger. Die Abwehr der Haie stand zu Beginn des Schlussdrittels wieder unter Druck, und die DEG-Fans begleiteten das Spiel ihrer Mannschaft mit "stehenden Ovationen. Rob Collins (42.) und Craig MacDonald (46.) sorgten für den beeindruckenden Sieg des Vizemeisters.

"Derby-Siege sind besonders schön. Es macht Spaß vor solch einer Kulisse zu spielen", sagte Kapitän Daniel Kreutzer, und die Fans feierte ihre "Nummer eins am Rhein". Die Dominanz der DEG über die Haie ist im Rather Dome eindeutig: sechs Punkte, 10:1-Tore lautet die Bilanz nach den zwei Heimsiegen über Köln.

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