Das Kreutzer-Team kommt in Nürnberg nicht ins Spiel und verliert klar 1:4.

Da wurde es auch Christof Kreutzer zu bunt. Der Trainer der DEG beschwerte sich bei den Schiedsrichtern.
Da wurde es auch Christof Kreutzer zu bunt. Der Trainer der DEG beschwerte sich bei den Schiedsrichtern.

Da wurde es auch Christof Kreutzer zu bunt. Der Trainer der DEG beschwerte sich bei den Schiedsrichtern.

Schönberger

Da wurde es auch Christof Kreutzer zu bunt. Der Trainer der DEG beschwerte sich bei den Schiedsrichtern.

Nürnberg. Rabenschwarzes Wochenende für die Düsseldorfer EG. Das Team von Trainer Christof Kreutzer verlor nach dem 2:6 am Freitag gegen die Hamburg Freezers am Sonntag auch bei den Nürnberg Ice Tigers mit 1:4 und verpasste damit einen „Big Point“ im Kampf um die Play-offs. Gegen den direkten Konkurrenten aus Franken war die DEG im Angriff erstaunlich harmlos und litt zudem in der entscheidenden Phase unter strittigen Schiedsrichter-Entscheidungen.

Beim 2:6 gegen Hamburg waren der DEG am Freitag nach langer Zeit mal wieder etwas klarer die Grenzen aufgezeigt worden. Allerdings fehlten neben den Langzeit-Ausfällen Goepfert, Conboy und Davies auch Daschner, Mapes sowie Olimb, und Martinsen musste zur Hälfte des Spiels wegen Hüftproblemen passen.

Zugang Kris Sparre agierte diesmal mit Olimb und Turnbull

Dazu erkannte Trainer Christof Kreutzer ein mentales Problem: „Das Winter Game steht nun unmittelbar bevor, und offenbar sind einige Spieler mit ihren Gedanken doch schon sehr intensiv bei diesem für sie einmaligen Erlebnis.“ Während dies gegen Hamburg insofern zu verschmerzen war, weil Punkte gegen einen Titelkandidaten Bonus-Zähler sind, galt es im Kampf um die Play-off-Teilnahme mit Nürnberg einen direkten Konkurrenten auf Distanz zu halten.

Dafür konnten Mapes und Olimb ins Team zurückkehren. Zudem korrigierte Trainer Kreutzer sein Experiment, gleich drei Angriffsreihen umgestellt zu haben und formierte mit Turnbull, Olimb sowie Zugang Kris Sparre nur noch eine neue Formation. Die DEG begann zielstrebig und kam nach 25 Sekunden in Überzahl, in der Turnbull und Daniel Kreutzer nur knapp an Jenike scheiterten. Zwei strittige Strafzeiten gegen Schiestel (6.) und Ebner (9.) erstickten den Schwung. Schlimmer noch: Nach einer schönen Kombination gelang Reinprecht in der zehnten Minute das 1:0 für Nürnberg.

Ein Tor, das die Rot-Gelben schockte. Nürnberg drängte und erst kurz vor der ersten Pause kam die DEG wieder zu einer echten Chance. Mondt lief frei auf Jenike zu, wurde von hinten gehakt, doch der berechtigte Penalty-Pfiff blieb zur Überraschung aus. Ganz im Gegenteil zur (berechtigten) Strafe gegen Kris Sparre, die Nürnberg umgehend zum 2:0 (Reimer) nutzte, während DEG-Trainer Kreutzer kurz darauf die Wut über eine weitere umstrittene Strafzeit gegen sein Team nicht unterdrücken konnte.

Wegen Reklamierens musste die DEG dadurch mit zwei Mann weniger agieren und kassierte durch einen Fernschuss des Schweden Eriksson das 0:3 (29.). Ein kurzes Aufbäumen gegen Ende des zweiten Drittels beantworteten die Ice Tigers kurz nach Beginn des Schlussabschnitts mit dem 4:0 durch Connor James (44.). Immerhin konnte Jakub Ficenec zwei Sekunden vor der Schlusssirene mit dem 50. Auswärtstor dieser Saison noch die Ehre retten.

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