Beim 2:3 nach Verlängerung verliert die Düsseldorfer EG auch das vierte Duell in dieser Saison mit den Panthern.

EISHOCKEY
In den entscheidenden Szenen waren die Panther oft einen Schritt schneller als die DEG-Spieler.

In den entscheidenden Szenen waren die Panther oft einen Schritt schneller als die DEG-Spieler.

Häfner

In den entscheidenden Szenen waren die Panther oft einen Schritt schneller als die DEG-Spieler.

Hin und wieder sprechen Spieler und Trainer von Profisportclubs von diesen „Sechs-Punkte-Spielen“. Das ist auch im Eishockey so. Bei den handelnden Personen der Düsseldorfer EG wurde dieser Begriff in den vergangenen Tagen auch das eine oder andere Mal verwendet, stehen doch derzeit eine ganze Reihe dieser „Sechs-Punkte-Spiele“ auf dem Programm. Zwei Tage nach der 2:4-Niederlage bei den Schwenninger Wild Wings traf die DEG mit den Augsburger Panthern am Sonntag wieder auf einen direkten Konkurrenten um die Play-off-Plätze in der Deutschen Eishockey Liga. Eines dieser Spiele, in dem drei eigene Zähler ebenso Gewicht haben wie die Tatsache, dass der Kontrahent jene nicht verbuchen kann.

Doch wieder ging die DEG als Verlierer vom Eis. Das 2:3 (1:1/0:0/1:1/0:1) nach Verlängerung gegen die Fuggerstädter war die vierte Niederlage im vierten Vergleich mit den Panthern in dieser Saison. Ein weiterer Rückschlag im Play-off-Rennen, in dem die Düsseldorfer die nächste Chance verpassten, ein in der Tabelle dahinter platziertes Team zu distanzieren. „Wieder wurden unsere Fehler bestraft. Das müssen wir langsam abstellen“, sagte ein frustrierter Marco Nowak. In der Kabine der Rot-Gelben herrschte dicke Luft. Weil die Mannschaft von Trainer Mike Pellegrims wieder einmal einen knappen Vorsprung nicht über die Zeit brachte. „Wir haben ängstlich gespielt. Vielleicht haben wir Angst vor dem Gewinnen. Es kotzt mich an, dass wir hinterher immer hier stehen und sagen, wir müssen daraus lernen und es besser machen“, schimpfte Verteidiger Bernhard Ebner.

Pellegrims sieht Schwächen im defensiven Umschaltspiel

In einem über weite Strecken zähen Eishockeyspiel waren beiden Teams die äußerst kräftezehrenden Wochen anzumerken. „Der Spielplan ist hektisch. Ich weiß wie gut unsere Liga ist, aber ich habe heute zwei müde Mannschaften gesehen“, sagte Augsburgs Trainer Mike Stewart. „Dem ist nicht viel hinzuzufügen“, ergänzte sein Düsseldorfer Kollege Mike Pellegrims.

Als Entschuldigung wollte der Belgier das freilich nicht anführen. „Nach dem 1:1 sind wir endlich aufgewacht und haben mehr unser Eishockey gezeigt. Im Umschaltspiel nach hinten haben wir es nicht gut gemacht. Wir müssen jetzt wieder aufstehen.“ Bereits am Mittwoch (19.30 Uhr/WZ-Liveticker) gibt es die nächste Gelegenheit für die DEG, den Abstand auf Rang elf wieder zu vergrößern. Dann geht es erneut gegen Schwenningen. Gegen die gab es bisher drei Pleiten in ebenso vielen Duellen. Auch so eine Tatsache, die Bernhard Ebner derzeit auf die Palme bringt.

DEG / Tor Bakala (Herden); Abwehr Picard, Nowak – Haase, Marshall – Ebner, Burlon – Huß; Angriff Lewandowski, Boyce, Machacek – Welsh, Bordson, Henrion – Laub, Weiß, Strodel – Kammerer, Barta, Dmitriev

AUGSBURG / Tor Roy (Meisner, Boutin); Abwehr Lamb, Valentine – Guentzel, Dinger – Cundari, Tölzer – Sezemsky; Angriff Parkes, LeBlanc, White – Detsch, Kretschmann, Polaczek – Schmölz, Trupp, Holzmann – Hafenrichter, Stieler, Davies

Hunnius (Berlin) / Iwert (Adendorf)

8129

0:1 (8:02) Cundari (Trupp, White/5-4), 1:1 (14:56) Weiß (4-5), 2:1 (46:09) Barta (Machacek), 2:2 (55:52) Valentine (Davies, Dinger), 2:3 (64:03) Cundari (3-3)

DEG 4 – Augsburg 2

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