Gegen die Adler Mannheim muss sich das Kreutzer-Team am Dienstag im Dome wohl steigern, um eine Chance zu haben.

Das war Nummer 251: Der derzeit blendend aufgelegte Daniel Kreutzer setzte mit seinem Treffer gegen die Augsburg Panther seine Tor-Rekordjagd weiter fort.
Das war Nummer 251: Der derzeit blendend aufgelegte Daniel Kreutzer setzte mit seinem Treffer gegen die Augsburg Panther seine Tor-Rekordjagd weiter fort.

Das war Nummer 251: Der derzeit blendend aufgelegte Daniel Kreutzer setzte mit seinem Treffer gegen die Augsburg Panther seine Tor-Rekordjagd weiter fort.

Birgit Häfner

Das war Nummer 251: Der derzeit blendend aufgelegte Daniel Kreutzer setzte mit seinem Treffer gegen die Augsburg Panther seine Tor-Rekordjagd weiter fort.

Düsseldorf. Wer sich die jüngsten Ergebnisse der Düsseldorfer EG vor Augen führt, sollte eigentlich davon ausgehen, dass sich die Mannschaft derzeit in Bestform präsentiert. Doch trotz der drei Auswärtssiege in der Deutschen Eishockey Liga zeigte sich die DEG nicht einmal über 60 Minuten auf hohem Niveau.

Das galt auch für den Heimauftritt gegen Augsburg am Sonntag. Mehr als zwei Drittel lang gelang den Gastgebern wenig. 1:4 lagen sie bereits zurück und hatten schlicht das Glück, dass die Panther den Sack nicht zumachten. So konnte die DEG zurückkommen und noch 5:4 nach Penalty-Schießen gewinnen.

Geht es nach Trainer Christof Kreutzer, macht genau das gerade die Stärke der Spieler um seinen Bruder, DEL-Toptorschütze Daniel Kreutzer, aus. Egal, wie es steht, das Team gibt nicht auf und glaubt bis zum Schluss an sich und den möglichen Erfolg. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, sagt Trainer Kreutzer. „Es ist sehr wichtig, in solchen Spielen zurückzukommen und dann fähig zu sein, sie für sich zu entscheiden.“ Schlecht spielen und doch gewinnen? Eine Fähigkeit, die eigentlich nur Spitzenteams haben.

Kreutzer: Gewaltakte wie gegen Augsburg kosten viel Kraft

Ob das auch am Dienstag reicht, wenn es gegen das absolute Spitzenteam geht, darf bezweifelt werden. In Krefeld ging es gut, weil die DEG trotz der unnötigen Strafzeiten lange kein Tor kassierte. „Da sind wir in diesen Phasen den einen oder anderen Schritt zu wenig gegangen und waren zu langsam“, kritisiert der DEG-Trainer, um seine Spieler im nächsten Satz auch schon wieder zu loben: „Die Jungs können aber einen Gang zulegen und das Spiel konzentriert zu Ende bringen.“

Kreutzer weiß, dass Gewaltakte wie gegen Augsburg nicht immer funktionieren. „Es ist jedes Mal ein harter Kampf und kostet viel Kraft“, sagt der Coach. Die könnte am Dienstag (19.30 Uhr/Rather Dome) gegen Tabellenführer Mannheim in den entscheidenden Momenten fehlen. Doch davon geht niemand bei der DEG aus, die sich auch gegen die Topteams der Liga immer besser präsentiert – so wie zuletzt in München.

Eventuell plant Kreutzer, gegen die Adler nur mit drei Reihen anzutreten, obwohl drei Tage später das nächste Spiel gegen Hamburg ansteht. „Je öfter wir gewinnen, desto stabiler werden wir“, sagt der Trainer. Und auch gegen Mannheim muss die DEG nicht glänzen – Hauptsache, es gibt es wieder Punkte.

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