Der 29 Jahre alte DEG-Stürmer Rob Bordson fehlte mehr als zwei Monate mit Leistenproblemen.

Eishockey
Erst sieben Spiele bestritt Rob Bordson (r.) für die DEG. Nun steht der Angreifer vor seiner Rückkehr nach der langen Verletzungspause.

Erst sieben Spiele bestritt Rob Bordson (r.) für die DEG. Nun steht der Angreifer vor seiner Rückkehr nach der langen Verletzungspause.

Birgit Häfner

Erst sieben Spiele bestritt Rob Bordson (r.) für die DEG. Nun steht der Angreifer vor seiner Rückkehr nach der langen Verletzungspause.

Düsseldorf. Seine Verpflichtung sollte die technische Komponente im Kader der Düsseldorfer EG noch einmal merklich erhöhen. Doch nach nur sechs Spielen mit drei mageren Scorerpunkten (null Tore, drei Vorlagen) fiel Rob Bordson Ende September verletzt aus. Leistenprobleme zwangen den Stürmer aus dem malerischen Duluth im US-Bundesstaat Minnesota zur Pause. Am 13. Oktober gab der 29-Jährige bei der 2:3-Niederlage nach Verlängerung bei den Kölner Haien sein Comeback – seitdem fehlt er dem Tabellenzehnten der Deutschen Eishockey Liga aber wieder.

„Dieser Rückschlag, nachdem er eigentlich schon wieder da war, der war nicht leicht für ihn zu verkraften“, erklärt Trainer Mike Pellegrims. Doch nachdem bereits Stürmerkollege Daniel Weiß am vergangenen Wochenende seine Rückkehr feiern konnte, scheint auch die Leidenszeit für Bordson endlich zu Ende zu gehen. „Es sieht gut aus. Genau wie bei Darryl Boyce“, gibt Pellegrims zu Protokoll. „Eine Entscheidung über ihren Einsatz fällt aber kurzfristig. Wir müssen abwarten und schauen, wie sie auf die Belastungen im Training reagieren.“

US-Amerikaner war vor der Saison als Nummer-Eins-Center geplant

Als die DEG den US-Amerikaner nach dem Abgang von Janos Hári verpflichtete, war Bordson „als Nummer-Eins-Center eingeplant“, sagte der Sportliche Leiter Niki Mondt vor einigen Wochen. Nun rückt das erneute Comeback des ehemaligen Bremerhaveners in Sichtweite. Davon soll auch Jeremy Welsh profitieren. Bordsons Sturmpartner aus dem vergangenen Jahr bei den Fischtown Pinguins kam nach Startschwierigkeiten zuletzt zwar besser in Schwung (sechs Tore in 13 Spielen), so richtig aber zündete es beim 29 Jahre alten Kanadier noch nicht.

Das war in Bremerhaven anders, wo es Welsh auf 13 Treffer und 16 Assists brachte. Bordson war mit 38 Scorerpunkten (acht Tore, 30 Vorlagen) sogar noch etwas erfolgreicher. Mit der Rückkehr von Bordson und dem davon beflügelten Welsh soll auch John Henrion und Alexander Barta die „Scoring-Last“ genommen werden. Beide zeichneten für 45 der insgesamt 152 Scorerpunkte (rund 30 Prozent) der DEG verantwortlich.

Auch bei Kapitän Boyce sieht es nach seinem aufgeschlitzten Oberschenkel nach einer baldigen Rückkehr aus. „Die Jungs brauchen sicherlich ein paar Spiele, um wieder in Form zu kommen. Vor allem, wenn sie länger ausgefallen sind. Aber ihre Rückkehr muss sich mit Blick auf unsere Möglichkeiten und unser Spiel auch bemerkbar machen“, sagt Co-Trainer Tobias Abstreiter. Ein bisschen länger wird es noch bei Verteidiger Marco Nowak dauern. Aber auch er trainiert bereits wieder mit der Mannschaft.

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