Der 2:1-Erfolg über die Berliner Eisbären belohnte die aufopferungsvolle Arbeit der Mannschaft.

Alexander Preibisch hofft auf ein Vertragsangebot.
Alexander Preibisch hofft auf ein Vertragsangebot.

Alexander Preibisch hofft auf ein Vertragsangebot.

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Alexander Preibisch hofft auf ein Vertragsangebot.

Düsseldorf. Die Spieler genossen die Minuten nach dem hart erkämpften 2:1-Erfolg gegen die Berliner Eisbären am späten Montagabend. Siegtorschütze Drew Paris, der gerade am Stadion-Mikrofon noch geschildert hatte, wie nervös er noch vor dem entscheidenden Penalty gewesen war, stimmte ausgelassen eine La Ola nach dem letzten Spiel des Jahres 2013 an.

Bobby Goepfert, der Held im DEG-Tor, der die Berliner reihenweise zur Verzweiflung gebracht hatte, machte es ihm nach und versteckte sich anschließend wieder bescheiden hinter die breiten Rücken seiner Kollegen.

Zuletzt meldete sich noch Alexander Preibisch wie ein alter, erfahrener Kämpfer zu Wort und wünschte den vielen Fans, die noch lange nach dem letzten Penalty im Rather Dome ausgeharrt hatten, einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Neues Jahr. „Dieser Sieg hat unserer Moral nach den beiden derben Pleiten zuletzt unglaublich gut getan“, sagte der 22 Jahre alte DEG-Stürmer.

Auch nach Rückschlägen behalten die Spieler die Geduld

„Wir hätten heute auch alle drei Punkte hier behalten können, aber Berlin hat uns schon sehr unter Druck gesetzt.“ Auch nach den zwei vergebenen klaren Chancen von Ken-André Olimb Mitte des zweiten Drittels habe seine Mannschaft nicht den Glauben verloren, meinte Preibisch.

„Das ist mir in München auch mal mit gleich drei klaren Möglichkeiten passiert, und wir haben trotzdem gewonnen“, sagte Preibisch. „Man muss sich alles hart erarbeiten. Mit den zwei erkämpften Punkten fällt uns eine große Last von den Schultern.“ Jetzt könne man sich gut auf die Aufgaben im neuen Jahr vorbereiten.

Auch DEG-Trainer Christian Brittig trauerte ein wenig dem dritten Punkt hinterher, den seine Mannschaft nicht errungen hat: „Wir konnten Berlin anfangs gut vom eigenen Tor fernhalten, aber dann verließ uns die Kraft. Im Shoot-out hatten wir dann das Quäntchen Glück.“

Sein Berliner Kollege, Ex-DEG-Cheftrainer Jeff Tomlinson, musste zugeben: „Wir wussten zwar, wie wir gegen die DEG zu spielen hatten, aber das ist nicht immer auch gleichbedeutend mit einem Sieg“, sagte Tomlinson. „Mehr als dieser Punkt war gegen eine hart kämpfende DEG nicht drin.“

Die ersten Vertragsabschlüsse erhöhen die Motivation

Der Kampfgeist der Gastgeber wurde auch von der Gewissheit genährt, dass es für die DEG in der kommenden Saison weitergeht. „Natürlich ist das eine Motivation für uns, vor allem für die, die bereits schon einen neuen Vertrag in der Tasche haben“, sagte Preibisch, der selbst noch nicht zu den Spielern mit verlängerten Arbeitspapieren zählt.

„Wenn die Gespräche und Verhandlungen anfangen, kann man zu dem Thema mehr sagen“, sagte der 22 Jahre alte Stürmer, ohne genauer auf seine eigene Situation einzugehen. Doch die leuchtenden Augen nach einem packenden Spiel vor über 9000 Zuschauern verrieten, dass Preibisch wohl gerne ein weiteres Jahr das rot-gelbe Trikot der Düsseldorfer EG tragen würde.

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