Stefan Adam. Archivbild.
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Sascha Klahn

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Die Gesellschafter der DEG verschicken eine Mitteilung zur abgelaufenen Eishockey-Saison. In der kündigen sie an, alles auf den Prüfstand zu stellen, auch die „personelle und inhaltliche sportliche Struktur“. Nicht zuletzt zeigt der Brief: Die Zeit als stille Geldgeber erklären sie für beendet. (2/2) Zurück zu Seite 1.

Im Sponsoring-Bereich hat Adam keine Erfolge vorzuweisen

Was den Sponsoring-Bereich angeht, hat Adam aber noch keinen einzigen Erfolg verbuchen können. Kein neuer größerer Sponsor, kaum noch Zugänge im „Club 2020“, in dem sich kleinere Unternehmen und solvente Privatpersonen treffen. Dass die DEG vor einigen Wochen verkündete, dass sie auf ihren Trikots künftig für die sportlichen Großereignisse in der Stadt (Tour de France, Tischtennis-WM, Triathlon-EM) wirbt, war ein deutliches Eingeständnis, dass Adam nicht in der Lage war, die Fläche auf dem Trikot zu verkaufen.

Zudem gibt es nach WZ-Informationen einige aktuelle Sponsoren, die ihre Zusammenarbeit mit der DEG über die abgelaufene Saison hinaus überdenken. Weil es für die kommende Saison auch kein Geld mehr von der Stadt geben wird, die die DEG nach dem Aus von Ponomarev mit einem mittleren sechsstelligen Betrag unterstützte, hat der Verein stand jetzt sogar weniger Geld zur Verfügung als in der abgelaufenen Spielzeit. Notwendige Gehaltserhöhungen für Spieler wie Max Kammerer tun ihr übriges.

Der Sommer wird also arbeitsreich für alle Beteiligten. Und fest steht, dass sich an der Brehmstraße etwas geändert hat: Die Gesellschafter halten sich nicht mehr als stille Geldgeber im Hintergrund auf, sondern greifen nun aktiv ins operative Geschäft ein. Das könnte Christof Kreutzer und Tobias Abstreiter den Job kosten.

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