<p>Der Nürnberger Greg Leeb (2.v.r) scheitert im Angriff. </p>

Der Nürnberger Greg Leeb (2.v.r) scheitert im Angriff.

Der Nürnberger Greg Leeb (2.v.r) scheitert im Angriff.

Der Wolfsburger Kai Hospelt kommt vor dem Düsseldorfer Tor zu Fall.

Der Scorpions-Spieler Goc (l) führt den Puck vor Nürnbergs Brad Leeb.

Die Wolfsburger Magowan (l) und Ulmer bejubeln das 1:0 gegen Düsseldorf.

Der Wolfsburger Alavaara (l) verteidigt gegen Düsseldorfs Courchaine.

Die Nürnberger Spieler feiern ihr Tor zum 4:2 ausgelassen.

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Der Nürnberger Greg Leeb (2.v.r) scheitert im Angriff.

Berlin (dpa) - Vizemeister DEG Metro Stars ist im Playoff-Viertelfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft am EHC Wolfsburg gescheitert, Titelverteidiger Eisbären Berlin steht mit dem Rücken zur Wand.

Der achtmalige Titelträger aus Düsseldorf kassierte mit dem 1:3 in Wolfsburg bereits die entscheidende dritte Niederlage, die Niedersachsen erreichten in nur drei Spielen erstmals das Halbfinale. Den Eisbären droht nach der 3:5-Heimpleite gegen die Augsburger Panther am Ostermontag sensationell das Aus. Die Hannover Scorpions verpassten nach zuvor zwei Siegen das vorzeitige Weiterkommen daheim mit 2:5 gegen die Nürnberg Ice Tigers.

Düsseldorf stemmte sich in Wolfsburg gegen das schnelle Aus, Ken Magowan (16.) und Sebastian Furchner (31.) brachten jedoch zweimal die Niedersachsen in Front. Dazwischen lag der Ausgleich durch Craig MacDonald (23.). Den Rheinländern fehlten zu allem Überfluss auch noch die verletzten Patrick Reimer und Evan Kaufmann. Mit einer starken Einzelleistung stellte Norm Milley (47.) den größten Erfolg der Wolfsburger Club-Geschichte nach dem Pokalsieg 2009 sicher.

Der haushohe Favorit Berlin wirkte zwei Tage nach 1:2 in Augsburg erneut nervös, Torhüter Rob Zepp rettete schon im ersten Drittel mehrmals. Jeff Likens (27.), Chris Collins (31.) und zweimal Brett Engelhardt (36./40.) schockten im zweiten Drittel die einbrechenden Eisbären und 14 200 entsetzte Fans in der ausverkauften O2 World. Das 0:3 fiel sogar bei Berliner Überzahl.

Nationaltorwart Dennis Endras stellte sich immer wieder den anstürmenden Berlinern entgegen, die durch Jens Baxmann (49.) und Denis Pederson (50.) binnen 24 Sekunden auf 2:4 verkürzten. Doch Thomas James Kemp (53.) bremste die Berliner, für die noch Florian Busch (60.) traf. Der viermalige Champion muss nun unbedingt in Augsburg gewinnen, ist dort in dieser Saison aber noch sieglos.

Nürnberg bewies nach den knappen Niederlagen gegen Hannover Moral und ging in einem spektakulären ersten Drittel dreimal in Führung. Scorpions-Torhüter Travis Scott half mit einem Fehlpass beim 0:1 durch Björn Barta (4.) kräftig mit und sah auch bei den Gegentoren von Brad Leeb (11.) und Petr Fical (16.) nicht gut aus. Dazwischen lag zweimal der Ausgleich durch Sachar Blank (10.) und Tino Boos (15.). Eric Chouinard (46.) und Fical (53.) machten alles klar.

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