Eine große Werbeaktion soll dem Vizemeister die dringend benötigten Zuschauer bringen.

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Außer dem Schlagerbarden Heino sind zunächst Edelfan Walter Gommers (l.) oder Sarah Pesch (r.) in der Werbeaktion zu sehen. Von der DEG ist Verteidiger Ryan Caldwell auf allen Groß-Plakaten abgebildet.

Außer dem Schlagerbarden Heino sind zunächst Edelfan Walter Gommers (l.) oder Sarah Pesch (r.) in der Werbeaktion zu sehen. Von der DEG ist Verteidiger Ryan Caldwell auf allen Groß-Plakaten abgebildet.

Hajo Lange

Außer dem Schlagerbarden Heino sind zunächst Edelfan Walter Gommers (l.) oder Sarah Pesch (r.) in der Werbeaktion zu sehen. Von der DEG ist Verteidiger Ryan Caldwell auf allen Groß-Plakaten abgebildet.

Düsseldorf. Heimlich, still und leise begann die "Eiszeit" in Düsseldorf, um nun mit einer großen Werbe-Aktion für Beachtung zu sorgen. Bevor für die DEG Metro Stars in einer Woche die Saison in der Deutschen Eishockey Liga mit dem Auswärtsspiel beim ERC Ingolstadt beginnt, buhlt der Vizemeister um die Gunst der Fans.

Auf insgesamt 400 Litfaßsäulen und 18 Plakatwänden in um Düsseldorf wirbt der Traditionsklubs mit einer Rabattaktion, die bis zum 30. Oktober geht, für seine Heimspiele im Rather Dome. "Wir liegen bei den Tickets momentan zehn Prozent über dem Dauerkartenvorverkauf der vergangenen Saison", sagt DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp.

Die Einschränkung folgt sofort: "Das heißt aber nicht, dass die Einnahmen höher sind. Durch die Rabattierung liegen wir in etwa gleich", sagt der Aufsichtsratvorsitzende Joachim Suhr.

2300 Dauerkarten hatten die Metro Stars in der Saison 2008/2009 verkauft, bei 2530 Tickets sind sie jetzt angelangt.

Wie schon in den vergangenen zwei Spielzeiten soll die Stör-Marken-Kommunikation helfen, die neue Werbekampagne "Eishockey zum Freundschaftspreis" der Metro Stars anzukurbeln.

Fast eine Woche lag DEG-Trainer Harold Kreis mit einer Grippe flach. Bei den Testspielen der Metro Stars am Freitag bei den Frankfurt Lions (19.30 Uhr, Ratsweg) und am Sonntag bei den Grizzly Adams Wolfsburg (Arena Wolfsburg) wird der 50-Jährige wieder an der Bande stehen.

Bis auf den an der Schulter operierten Bradley Tutschek sind alle DEG-Spieler am Wochenende einsatzfähig. "Wir sind in einer sehr guten Verfassung", sagt Verteidiger Ryan Caldwell. "Ich freue mich auf die Saison. Wir können viel erreichen."

Was auf den ersten Blick einfach aussieht, ist ein hartes Geschäft für die DEG. Wie Elmar Schmellenkamp durchblicken ließ, habe man in der Saison 2007/2008 etwa 22 Prozent und in der vergangenen Saison fünf Prozent weniger Karten im Bezug auf die Normalsaison verkauft.

Wobei die Play-offs gegen Krefeld, Hannover und Berlin den Etat der abgelaufenen Saison wieder gedeckelt haben. "Es ist für uns wichtig, dass wir ehemalige Fans wieder und neue dazu gewinnen", sagt Schmellenkamp. "Wir benutzen das letzte Element, das uns noch übrig bleibt, die Preissenkung."

Nach dem 30. Oktober sind immer noch fast alle Karten ermäßigt

Bis zum 30. Oktober 2009 wird bei der DEG nun für neun Heimspiele mit einem Sommer-Rabatt von bis zu 30 Prozent geworben, danach gibt es die Karten im Einzelverkauf auch noch etwas günstiger gegenüber dem alten Preis.

In Beispielen sieht das so aus: Der Basispreis für den Mittelrang (Hintertor) oder Oberrang (Gerade) lag bei 28 Euro, der Sommerpreis beträgt 20 Euro, und der "Winterpreis" als neue Basis wird bei 24 Euro liegen.

Der Stehplatzpreis wird bis zum 30.Oktober von 14 auf zehn Euro herabgesetzt, danach kostet der Stehplatz wieder 14 Euro.

Familienkarten, die in der Vergangenheit, so Schmellenkamp, keine große Nachfrage gehabt hätten, werden ebenfalls vergünstigt. "Wir hoffen, dass die Aktion Früchte trägt. Wir gehen mit der stärksten Mannschaft seit dem Wiederaufstieg in die Saison", sagt Schmellemkamp.

© WhatsBroadcast

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