Nach einem 0:1-Rückstand dreht das Tomlinson-Team das Spiel und siegt noch mit 4:1.

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Die Mitspieler fiebern mit: In Krefeld präsentierte sich die DEG als verschworene Gemeinschaft.

Die Mitspieler fiebern mit: In Krefeld präsentierte sich die DEG als verschworene Gemeinschaft.

Jochmann

Die Mitspieler fiebern mit: In Krefeld präsentierte sich die DEG als verschworene Gemeinschaft.

Düsseldorf. Derbyzeit in Krefeld, mit dem besseren Ausgang für die Düsseldorfer EG. Das Team von Trainer Jeff Tomlinson setzte sich letztlich verdient mit 4:1 (0:1, 2:0, 2:0) gegen die Pinguine durch.

Für beide Mannschaften steht in der Deutschen Eishockey Liga derzeit sehr viel auf dem Spiel, entsprechend nervös begann die Begegnung vor über 8000 Zuschauern im ausverkauften KönigPalast. „Wir haben uns den Sieg erarbeitet. Es war eine solide Leistung“, konnte Tomlinson dann nach 60 hart umkämpften Minuten sagen.

Schon als Daniel Kreutzer (4. Minute) freistehend an Krefelds Torhüter Scott Langkow scheiterte, war klar, dass dieses Derby nichts für schwache Nerven sein würde. Von allen guten Geistern verlassen war danach DEG-Verteidiger Andy Hedlund, als er Patrick Hager nur noch hinterherlaufen konnte. Der Nationalspieler der Pinguine blieb eiskalt und nutzte diesen krassen Fehler zur Führung (11.).

Nach der ersten Drittelpause kommt die DEG auch zu Toren

Das Spiel wurde auch in der Folge kein Augenschmaus. Kampf auf beiden Seiten und endlich auch Tore für die DEG im Mittelabschnitt. Tyler Beechey (24.) glich nach einem Konter aus. Mit Glück, der Puck trudelte im Zeitlupentempo an Langkow vorbei über die Torlinie. Der zweite Düsseldorfer Treffer fiel dann in Überzahl, sonst nicht gerade eine DEG-Stärke. Am kurzen Pfosten verwandelte Tyler Beechey zum 2:1 (34.). Der dritte Düsseldorfer Treffer durch Ben Gordon (45.) nach einem Konter war wirklich sehenswert.

Goepfert war einmal mehr der beste Spieler der Gäste

Die DEG konnte sich anschließend bei Torhüter Bobby Goepfert bedanken, dass Krefeld nicht verkürzen konnte. Der 28-jährige Amerikaner war wieder einmal der beste Spieler der Metro Stars. In der Schlussphase rettete er einige Male auf der Linie. Tyler Beechey (57.) sorgte mit seinem zweiten Tor für den Endstand. Am Sonntag kann die DEG mit dem zweiten Sieg des neuen Jahres im Heimspiel gegen die Iserlohn Roosters nachlegen.

Tor Langkow (Kovacic); Abwehr Pavlikovsky, Milo - Akdag, Trepanier – Dück Zerressen; Angriff Vasiljevs, Pietta, Blank – Milroy, Methot, Hager – Shvidki, Ticar, Verwey – Tepper, Ondrus, Endraß

Tor Goepfert (Aubin), Abwehr Roach, Hedlund – Bazany, Nowak – Holland, Dinger – Kramer; Angriff Ulmer, Reimer, Kreutzer – Kaufmann, Beechey, James – Hinterstocker, Loyns, Courchaine – Danner, Hofland, Gordon.

 

Stephan Bauer (Nürnberg)

8029 (ausverkauft)

1:0 (10:12) Hager (Trepanier, Milroy), 1:1 (23:32) Beechey (Dinger), 1:2 (33:11) James (Kaufmann, Ulmer/5-4), 1:3 (44:26) Gordon (Roach, Courchaine), 1:4 (56:23) Beechey (Kaufmann, Bazany)

KEV 10; DEG 12

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