DEG will heute Tabellenführer Mannheim schlagen. Tomlinson setzt auf Goepfert.

Jeff Tomlinson glaubt, dass sich sein Team stabilisiert hat. F.: Lange
Jeff Tomlinson glaubt, dass sich sein Team stabilisiert hat. F.: Lange

Jeff Tomlinson glaubt, dass sich sein Team stabilisiert hat. F.: Lange

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Jeff Tomlinson glaubt, dass sich sein Team stabilisiert hat. F.: Lange

Aus Anlass des Halloween-Festes hatten sich die Nürnberg Ice Tigers am Sonntag etwas Besonderes ausgedacht. Zur schwarzen Nacht sollten viele Fans kostümiert erscheinen, auch die Spieler liefen in Sondertrikots auf. Ganz in schwarz gekleidet lehrten sie der DEG das Fürchten und für Jean-Sebastien Aubin wurde es sogar ein besonders gruseliger Abend. Der Torhüter machte bei den ersten beiden Gegentreffern keine glückliche Figur.

„Das zweite Tor hat sehr weh getan“, sagte Trainer Jeff Tomlinson. Der 41-Jährige verwies dabei auf den Zeitpunkt, denn das 1:2 fiel exakt mit der Sirene, die das erste Drittel beendete. Und auch auf Nachfrage wollte Tomlinson dem Schlussmann aus Montreal nicht allein den schwarzen Peter zuschieben. „Sicherlich war der Puck haltbar, aber er war auch leicht abgefälscht und außerdem darf Eric Chouinard erst gar nicht so frei zum Schuss kommen.“

Aubin spielte in Nürnberg ein rabenschwarzes erstes Drittel

„Ich wollte Bobby Goepfert eine Pause gönnen, da wir fünf Spiele in zehn Tagen absolvieren. Aubin wird sich sicher wieder steigern, aber gegen die Adler Mannheim wird wieder Goepfert im Tor stehen“, sagte Jeff Tomlinson.

Doch Erklärungen hin, Entschuldigungen her – dass Jean-Sebastien Aubin seinen Status als Nummer eins zwischen den Pfosten der Düsseldorfer EG vorerst verloren hat, ist verbrieft. Dafür war noch nicht einmal das rabenschwarze erste Drittel in Nürnberg ausschlaggebend, sondern allein die Tatsache, dass der 34-Jährige in Nürnberg zum Einsatz kam und keine optimale Leistung brachte.

Für das Spiel gegen den souveränen Spitzenreiter hat sich die DEG mit der Niederlage beim Tabellen-Letzten unter Druck gesetzt. Mühsam hatten sich die Mannen um Kapitän Daniel Kreutzer bis auf einen Zähler an den letzten Vor-Play-off-Platz herangerobbt. Doch durch das 4:6 bei den Nürnberg Ice Tigers beträgt der Rückstand auf Rang zehn jetzt wieder drei Punkte. Daher muss heute (18.05 Uhr, Rather Dome) ausgerechnet gegen die Adler Mannheim ein Sieg her, auch wenn Trainer Jeff Tomlinson vor dem Gegner eindringlich warnt. „Aber wir wollen gegen jede Mannschaft einen Sieg.“

Tomlinson verweist auf die zuvor erreichten vier Siege in Folge. „Darauf können wir aufbauen. Wir haben uns deutlich stabilisiert, und wenn wir hart arbeiten, dann können wir auch Mannheim schlagen.“ Schließlich ist der Halloween-Spuk vorbei.

» Das Spiel gegen den Tabellenführer Mannheim im DEG-Live-Ticker der WZ - am Dienstag ab 17.35 Uhr finden Sie alle wichtigen Informationen zum Spiel live im Internet.

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