Die Spieler müssen sich an die Fläche gewöhnen.

Düsseldorf. Für gewöhnlich gehen Berufssportler ja nicht jeden Tag mit einem breiten Lächeln auf den Trainingsplatz. Wer allerdings am Donnerstag in die Gesichter der DEG-Spieler schaute, der sah eine Gruppe, die durchgehend gut gelaunt war. Das erste Training in der Arena stand an. Auf dem Eis, auf dem die meisten am Samstag das größte Spiel ihrer Karriere erleben werden. Es wirkte fast, als wäre eine Schülermannschaft auf einem großen Abenteuerspielplatz.

Bernhard Eber zum Beispiel, der immer wieder gegen die Banden sprang. Allerdings nicht ausschließlich aus Spaß an der Freud. „Die musst du prüfen, die sind ganz anders. Auch das Eis ist ganz anders als im Dome, etwas langsamer. Du musst deinen Kufenschliff darauf abstimmt“, sagte Trainer Christof Kreutzer, dem es am Donnerstag nicht in erster Linie um Spielzüge oder taktische Feinheiten ging. „Wir müssen uns mit der Eisfläche akklimatisieren“, sagt der Coach, der es „gut und wichtig“ findet, „dass wir zwei Einheiten hier haben. Alles ist Gewohnheitssache.“ Im Gegensatz zu den Gastgebern des zweiten „DEL Winter Games“ trainieren die Kölner erst am Freitag in der Arena.

„Sie hatten das Angebot, zweimal hier zu trainieren, aber sie wollten es nicht. Aber für mich war es wichtig, dass wir heute schon drauf waren“, sagt der DEG-Trainer, der „am liebsten die ganze Woche hier trainiert“ hätte. Seine Spieler sehen das ähnlich: „Du musst dich daran gewöhnen, wie die Scheibe von den Banden zurückspringt. Das müssen wir alles verinnerlichen“, sagt Kurt Davis, der mit den Bedingungen zufrieden ist. Auch Bernhard Ebner: „Als wir gestern mit den Familien drauf waren, war das Eis noch etwas weich. Heute ging es besser.“

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