Mittelständische Unternehmen sind eine wichtige Zielgruppe, um den Etat für die kommende DEL-Saison zu sichern.

Die Einlaufzeremonie hat bei der DEG besonderen Charme.
Die Einlaufzeremonie hat bei der DEG besonderen Charme.

Die Einlaufzeremonie hat bei der DEG besonderen Charme.

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Die Einlaufzeremonie hat bei der DEG besonderen Charme.

Düsseldorf. Die wirtschaftliche Absicherung der kommenden Saison hat bei der Düsseldorfer EG momentan Priorität. Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp will möglichst schnell einen Etat auf die Beine stellen, damit einige wichtige Profis für die kommende Saison in der Deutschen Eishockey Liga gehalten werden können.

Dazu gehört sicherlich auch Adam Courchaine (27), der mit seinen beiden Toren beim 4:2-Sieg im 194. Derby gegen die Kölner Haie seine Klasse zeigte. „Ich warte noch ab. Ich weiß jetzt, dass in Düsseldorf kommende Saison weiter DEL gespielt wird“, sagt Courchaine, der seit 2008 bei der DEG ist. „Momentan konzentrieren wir uns auf das Erreichen der Play-offs. Wir sind jetzt wieder gut im Rennen.“

Für Walter Köberle gibt es trotz Mehrarbeit keinen Zuschlag

Walter Köberle als neuer Manager weiß um die Bedeutung seiner Arbeit. „Wir haben wesentlich weniger Geld als in den Vorjahren zur Verfügung. Das ist eine große Herausforderung“, sagt der 63-Jährige, der mit gutem Beispiel vorangeht.

Obwohl sein Aufgabenbereich als Teamleiter um den Managerposten erweitert wurde, erhält Köberle keinen Cent mehr Gehalt. Er umschreibt es kurzerhand mit der DEG-Rettungsaktion „alles aus Liebe“, die die Toten Hosen ins Leben gerufen haben.

Bekennerpakete des Klubs sind schon begehrt

In diesem Rahmen hat die DEG mittlerweile fast ein Dutzend Bekennerpakete im Wert von 10 000 Euro verkauft. „Wir müssen bei der Sicherung des Etats auch zurück zu den Wurzeln. Jahrelang haben wir den Mittelstand vernachlässigt.

1. Evan Kaufmann 16 Tore/19 Assists = 35 Punkte

2. Connor James 10/25 = 35

3. Patrick Reimer 17/17 = 34

4. Daniel Kreutzer 7/27 = 34

5. Andrew Roach 7/25 = 32

6. Jeff Ulmer 10/19 = 29

7. Adam Courchaine 13/12 = 25

8. Tyler Beechey 10/14 = 24

9. Andy Hedlund 11/12 = 23

Das müssen wir ändern“, sagt Schmellenkamp. Der Grund lag in den vergangenen zehn Jahren auf der Hand. Die Metro hatte als Hauptsponsor Jahr für Jahr über eine Million Euro zur Verfügung gestellt. Durch den Metro-Ausstieg nach der Saison ist die DEG umso mehr auf den Mittelstand angewiesen, um den Etat zu sichern.

Hilfe gibt bei der Sponsorensuche durch das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Rölfs Partner. Das Düsseldorfer Unternehmen wurde durch das Beratungsmandat beim Fußball Bundesligisten Borussia Dortmund bekannt. Jochen Rölfs hatte den Auftrag erhalten, den kurz vor der Insolvenz stehenden Fußballverein zu sanieren. Bei der DEG sieht es anders aus. Der Profiklub geht schuldenfrei in die kommende Saison. Jetzt kommt es darauf an, wie hoch der Etat sein wird.

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