Die Play-offs machen die Deutsche Eishockey Liga jetzt richtig spannend. Gegen Krefeld gibt es direkt ein emotionales Derby.

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Die DEG will auch gegen die Krefeld Pinguine ein Feuerwerk abbrennen.

Die DEG will auch gegen die Krefeld Pinguine ein Feuerwerk abbrennen.

Christof Wolff

Die DEG will auch gegen die Krefeld Pinguine ein Feuerwerk abbrennen.

Düsseldorf. Das "Vorprogramm" ist gelaufen. Zwar endete für die DEG Metro Stars die Hauptrunde am Sonntag mit einer vermeidbaren, aber nicht weiter tragischen 2:3-Niederlage gegen die Kassel Huskies. Trotzdemoder gerade deswegen genehmigte Harold Kreis seinen Spielern zwei Tage trainingsfrei nach den 52 Vorrundenspielen in der Deutschen Eishockey Liga.

Eine verdiente Belohnung, bevor die Vorbereitung auf das Play-off-Viertelfinale gegen die Krefeld Pinguine beginnt. Erster Spieltermin ist der 13. März im Rather Dome. Gespielt wird im Modus "best of seven", wobei vier Siege zum Erreichen des Halbfinales nötig sind.

"In der Vorrunde waren es bis auf das letzte Spiel immer hart umkämpfte Partien. Es wird sicherlich eine enge und spannende Serie mit zwei Mannschaften, die eine ähnliche Spielanlage haben. Ich bin froh, dass jetzt die Saison neu beginnt", sagt DEG-Trainer Harold Kreis. Krefeld gegen Düsseldorf, das heißt aber auch "gute Kasse" für beide Mannschaften.

In den Dome kamen zu den beiden Spielen während der Vorrunde jeweils zweimal über 9000 Besucher zum "Straßenbahnderby". Die Partien im Krefelder Eispalast waren sogar ausverkauft.

"Man muss in den Play-offs gegen jede Mannschaft gewinnen, wenn man Meister werden will. Darum ist es eigentlich egal, auf wen wir treffen. Mit Krefeld haben wir sicherlich den Gegner, der die größte Zuschauer-Resonanz hat", sagt Kapitän Daniel Kreutzer. "Wir haben gezeigt, dass wir jeden schlagen können. Es ist mein Traum, deutscher Meister zu werden. Am besten in dieser Saison mit der DEG."

Die Deutsche Eishockey Liga hat mit 2,44 Millionen Zuschauern in der Vorrunde einen Rekord aufgestellt. Zu den 416 Hauptrundenpartien kamen durchschnittlich 5867 Fans in die Arenen. In der Vorsaison waren es noch rund 2,3 Millionen Besucher bei 420 Hauptrundenspielen (Schnitt: 5504). Die DEG besuchten im Schnitt 6100 Zuschauer.

Daniel Kreutzer ist gebürtiger Düsseldorfer, aber eine Meisterschaft konnte der 29-Jährige noch nicht feiern. Im Gegensatz zu seinem Bruder Christof. Der jetzige Trainer der DEG II wurde in den 90er Jahren mit dem Traditionsklub fünfmal Eishockey-Meister. Im aktuellen Kader der Metro Stars hat kein Spieler schon den DEL-Titel geholt. Der Hunger ist also vorhanden.

Torwart Jamie Storr hält jeden Gegner im Play-off für schlagbar

"Die Play-offs sind für uns alle etwas Besonderes. Jedes Spiel hat große Bedeutung. Die gegen Krefeld waren schon in der Vorrunde sehr emotional", sagt Jamie Storr. Der Torhüter hat bis jetzt mit Düsseldorf einen Pokalsieg und eine DEL-Vizemeisterschaft erreicht.

Jetzt will der 33-Jährige mehr. "Die Mannschaften, die in den Play-offs sind, haben die Meisterschaft als Ziel. Darum ist die Motivation identisch. Wir können bis zur nächsten Woche regenerieren, und wir können jede Mannschaft schlagen. Das haben wir gezeigt", sagt Storr.

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