Zusammenarbeit auf ein Jahr fixiert. Die Hamburg Freezers sind Heim-Gegner der DEG – und gelten als Mitfavorit auf den Titel.

Eishockey
Präsentieren die Zusammenarbeit von Breuninger und der DEG: DEG-Maskottchen „Düssi“, Breuninger-Geschäftsführer Andreas Rebbelmund, DEG-Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus und das Breuninger-Maskottchen „Breuni“ .

Präsentieren die Zusammenarbeit von Breuninger und der DEG: DEG-Maskottchen „Düssi“, Breuninger-Geschäftsführer Andreas Rebbelmund, DEG-Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus und das Breuninger-Maskottchen „Breuni“ .

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Präsentieren die Zusammenarbeit von Breuninger und der DEG: DEG-Maskottchen „Düssi“, Breuninger-Geschäftsführer Andreas Rebbelmund, DEG-Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus und das Breuninger-Maskottchen „Breuni“ .

Düsseldorf. Es herrschten hochsommerliche Temperaturen am 6. August in Hamburg. Ein Tag, an dem Eishockey wie ein Anachronismus erscheinen musste. Doch die Fans der Hamburg Freezers sind neugierig wie nie. 850 Anhänger fanden sich an jenem heißen Tag zum ersten Training ein. Über 3000 Dauerkarten haben die Freezers verkauft. Nach zwölf Jahren scheint der Standort Hamburg endlich Begeisterung zu wecken.

Zwar scheiterten die Freezers in der vergangenen Saison im Halbfinale am späteren Meister Ingolstadt, aber der erst zweite Halbfinaleinzug seit 2002 und besonders die auf dem ersten Platz beendete Hauptrunde haben für Aufbruchstimmung gesorgt. Die Erwartungshaltung der Fans ist dementsprechend hoch. Von der „Mission Titelgewinn“ wird gesprochen und auch Manager Stéphane Richer bremst die Euphorie nur halbherzig. „Die Liga ist sehr ausgeglichen, aber wenn man immer unter den besten sechs landet, dann gewinnt man irgendwann auch die Meisterschaft“, sagte der 48-Jährige.

Freezers müssen auf fünf wichtige Spieler verzichten

Es ist davon auszugehen, dass die Freezers zwischen Platz eins und vier landen und damit für die Düsseldorfer EG im Normalfall eine Nummer zu groß sind. Doch am Sonntag (17.45 Uhr, Rather Dome, WZ-Liveticker unter www.wz-newsline.de) gibt es eine Chance, denn das Team von Trainer Benoit Laporte hat sich noch nicht gefunden. In der Champions League gab es in vier Spielen vier Niederlagen mit insgesamt 1:18-Toren. Der Abgang von David Wolf wiegt schwer. Der Sohn des früheren DEG-Stürmers „Mannix“ Wolf ging zu den Calgary Flames in die NHL. Für ihn wurde zwar in Kevin Clark aus Krefeld hochkarätiger Ersatz geholt, aber viele Ausfälle zwingen Laporte fast permanent zu Umstellungen.

In Düsseldorf fehlen Verteidiger Christoph Schubert sowie die Angreifer Frédérik Cabana und Morten Madsen. Dazu ist Abwehrspieler Druval Westcott gesperrt, Stürmer Adam Mitchell wartet noch auf seinen deutschen Pass.

Die Düsseldorfer EG hat am Freitag einen neuen Partner aus der Wirtschaft vermeldet. Das Fashion- und Lifestyle-Unternehmen Breuninger wird zunächst für ein Jahr Ausstatter und Teamsponsor der DEG. Das Paket umfass t die modische Ausrüstung der Spieler und „einen Cash-Betrag“, wie DEG-Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus ausführte. Trotzdem fehlt der DEG weiterhin ein Hauptsponsor, der auf dem Trikot sichtbar ist. „Wir würden den lieber heute als morgen vermelden“, sagte Rotthaus dazu. Er sei „überzeugt, dass uns das gelingen wird“. Das Team müsse sich jetzt „weiter in die Herzen der Wirtschaft spielen“.

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