Der Ex-DEG-Torwart kann dort in den NHL-Kader der Arizona Coyotes aufsteigen.

Tyler Beskorowany wechselt nicht direkt in die NHL.
Tyler Beskorowany wechselt nicht direkt in die NHL.

Tyler Beskorowany wechselt nicht direkt in die NHL.

dpa

Tyler Beskorowany wechselt nicht direkt in die NHL.

Düsseldorf. Tyler Beskorowany hat einen neuen Verein gefunden. Der 25 Jahre alte Torhüter, der die Düsseldorfer EG in der vergangenen Saison durch seine überragenden Leistungen bis ins Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga geführt hatte und zum Torwart des Jahres gewählt wurde, wechselt zu den Springfield Falcons in die American Hockey League (AHL) - der Farmteamliga der NHL. Eigentlich hatte Beskorowany seinen Vertrag bei der DEG im Laufe der vergangenen Saison bis 2017 verlängert, sich aber eine Ausstiegsklausel für die Eliteliga NHL in den Vertrag schreiben lassen.

Dass der Kanadier nun in die AHL wechselt und dort einen Vertrag unterschrieben hat, der ausschließlich für diese eher zweitklassige Liga gilt, sieht DEG-Trainer Christof Kreutzer aber nicht als Vertragsbruch an: „Das ist schon in Ordnung. In den Mails, die wir von seinem Berater und seinem neuen Team bekommen haben, steht eindeutig drin, dass er dort die Chance hat, in die NHL aufzusteigen.“

Noch nennt Kreutzer keine Namen für einen möglichen Nachfolger

In den vergangenen Jahren gehörte das Team aus Springfield in der Nähe von Boston zur Organisation der Columbus Blue Jackets. Weil die allerdings den russischen Nationaltorhüter Sergei Bobrovsky (26) im Tor stehen haben, wäre die NHL für Beskorowany wohl ein Traum geblieben. Zur neuen Saison sind die Springfield Falcons allerdings in die Organisation der Arizona Coyotes gewechselt – dem Team der beiden Deutschen Tobias Rieder und Matthias Plachta (zuletzt in Mannheim).

Dort steht zwar Mike Smith im Tor, der Kanada jüngst in Prag zu WM-Gold führte, der ist aber bereits 33 Jahre alt. Zudem sind auch seine Ersatzleute nicht die Stärksten. „Arizona ist eins der schwächeren NHL-Teams, wenn es um Torhüter geht. Tyler hat dort die Chance, sich den Traum zu erfüllen. Und wir werden den Teufel tun und ihm den verbauen“, sagt Kreutzer, der „in guten Gesprächen“ sei, was die Nachfolge seines Star-Goalies angeht. Namen wollte der 48-Jährige aber noch nicht nennen. bes

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