DEG verliert nach 0:5-Rückstand „nur“ noch mit 4:5. Mannschaft macht müden Eindruck.

DEG-Stürmer Brad Tutschek gibt sein Bestes gegen die Adler. Aber es reichte nicht zu einem Sieg.
DEG-Stürmer Brad Tutschek gibt sein Bestes gegen die Adler. Aber es reichte nicht zu einem Sieg.

DEG-Stürmer Brad Tutschek gibt sein Bestes gegen die Adler. Aber es reichte nicht zu einem Sieg.

horstmüller

DEG-Stürmer Brad Tutschek gibt sein Bestes gegen die Adler. Aber es reichte nicht zu einem Sieg.

Düsseldorf. Eine tolle Aufholjagd, aber keine Punkte. Trotz der 4:5 (0:0, 0:2, 4:3)-Niederlage gegen die Adler Mannheim, der dritten in Folge, liegt die Düsseldorfer EG weiter auf dem zweiten Platz in der Deutschen Eishockey Liga. Der Vorsprung auf die Grizzly Adams Wolfsburg auf Rang drei ist nun auf einen Punkt zusammengeschmolzen. "Wir sind momentan in einem Tief. Das einzig Positive ist, dass die Mannschaft nach dem 0:5 angefangen hat zu kämpfen. Das war verzweifeltes Eishockey", sagte Lance Nethery.

Auch dem Manager war es nicht entgangen, woran es bei der DEG auch diesmal lag. "Die Mannschaft ist müde, das hat sich schon beim 0:2 in Krefeld gezeigt", sagte der 52-Jährige. Allerdings musste der DEG zugute gehalten werden, dass sie nach dem klaren Rückstand nicht aufsteckte und in den letzten zehn Minuten vier Treffer erzielte. Die Fans jedenfalls honorierten den Einsatzwillen in der Schlussphase mit Beifall und Anfeuerungsrufen.

Für Brad Tutschek ist diese Saison bislang wenig erfreulich verlaufen. Nachdem sich der 29-Jährige in der Vorbereitung eine Schulterverletzung zugezogen hatte, war der Deutsch-Kanadier monatelang außer Gefecht. Danach sollte er in der vierten Angriffsreihe einen Neuanfang bekommen, doch die wurde von Trainer Kreis nur sporadisch eingesetzt. Am Sonntag nun bekam Tutschek endlich Eiszeit. Weil Rob Collins wegen einer Grippe fehlte, spielte Tutschek im dritten Block mit Shane Joseph und Craig MacDonald. Und er mühte sich, um sich bei Trainer Kreis für weitere Einsätze zu empfehlen. Das war nicht einfach, denn die Mannschaft spielte lange unter ihren Möglichkeiten. Fehlpässe und Scheibenverluste erhöhten sich im lauf der Spielzeit.

"Dumme Gegentore" bringen die DEG auf die Verliererstraße

Hatte die DEG im ersten Drittel noch passabel begonnen und sich einige gute Chancen erarbeitet, nahm das Unheil ab dem Mittelabschnitt seinen Lauf. Nicht, weil Mannheim so stark war, sondern weil die Mannschaft von Trainer Kreis zu sorglos agierte. Dem Mannheimer Führungstreffer durch Scott King folgte ein von Ryan Caldwell abgefälschter Schuss ins eigene Netz. Bis auf 5:0 zogen die Adler bis zur 47. Minute davon, ehe die DEG endlich auf Touren kam.

"Wir sind mit Elan aus der Kabine gekommen und wollten im letzten Drittel den schnellen Anschlusstreffer erzielen. Aber dann haben wir zum Teil dumme Tore bekommen", sagte Patrick Reimer. "Immerhin haben wir dann endlich getroffen und das Ergebnis etwas erfreulicher gestalten können."

Tor: Aubin (Lange); Abwehr: Bazany, Traverse - Holzer, Holland - Nowak, Caldwell; Angriff: Murphy, Reid, Courchaine - Reimer, Kaufmann, Kreutzer - Joseph, MacDonald, Tutschek - Hofland, Hinterstocker

Tor: Brathwaite (Lang); Abwehr: Hedlund, Schmidt - Butenschön, Pollock - Reul, McGillis - Scalzo, Petermann; Angriff: Kink, Forbes, Seidenberg - King, Papineau, Robinson - Spylo, Beardsmore, Martinec - Arendt, Methot

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0:1 (37:27) King (Papineau/5-4), 0:2 (38:35) Kink (Forbes), 0:3 (42:43) Forbes (Arendt, Martinec), 0:4 (45:08) Arendt (Methot, Martinec), 0:5 (46:13) Papineau (McGillis), 1:5 (49:57) Courchaine (5-3), 2:5 (50:13) Kreutzer (Reimer, Kaufmann/5-4), 3:5 (52:02) Reimer (Kreutzer, Kaufmann), 4:5 (58:36) Joseph (MacDonald, Traverse

DEG: 4; MERC: 10

Bis zum kommenden Freitag, wenn die Augsburger Panther in den Dome kommen, hat die DEG nun Pause. Hoffentlich ist das genügend Zeit, um den Akku wieder aufzuladen.

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