Dinger, Reimer und Kreutzer treffen beim 3:2-Sieg in Nürnberg. Das Team von Trainer Tomlinson führte schon mit 3:0.

Torschütze Patrick Reimer (r.) und Ben Gordon freuen sich nach der 2:0-Führung für die Düsseldorfer EG.
Torschütze Patrick Reimer (r.) und Ben Gordon freuen sich nach der 2:0-Führung für die Düsseldorfer EG.

Torschütze Patrick Reimer (r.) und Ben Gordon freuen sich nach der 2:0-Führung für die Düsseldorfer EG.

ISPFD/Werner Schönberger

Torschütze Patrick Reimer (r.) und Ben Gordon freuen sich nach der 2:0-Führung für die Düsseldorfer EG.

Nürnberg. Am Ende musste noch einmal gezittert werden, doch dann durften die 500 mitgereisten Fans der Düsseldorfer EG jubeln. Dank einer konzentrierten Defensivleistung, einem starken Torhüter Bobby Goepfert und eines starken ersten Drittels gewann das Team von Trainer Jeff Tomlinson am Sonntag bei den Nürnberg Ice Tigers vor 4729 Zuschauern mit 3:2 (3:0, 0:1, 0:1).

Die DEG-Profis verbuchten drei wichtige Punkte im Kampf um die Play-off-Teilnahme und konnten entspannt auf dem Heimweg im Sonderzug mit den Fans ein Bierchen trinken. „Es ist unnötigerweise eine Zitterpartie geworden, weil wir nach 20 Minuten die Füße hoch gelegt haben. Es ist im Eishockey ungewöhnlich, dass ein gutes Drittel zum Sieg reicht“, sagte Tomlinson.

Die DEG-Fans waren mit einem Sonderzug ins Frankenland gefahren

Die Anhänger der DEG, die mit einem Sonderzug ins Frankenland gereist waren, wollten ihre Mannschaft siegen sehen. Die wiederum hatte nichts anderes im Sinn, als das enttäuschende 2:4 vom Freitag gegen Krefeld wettzumachen und legte los wie die Feuerwehr.

Adam Courchaine und Marco Nowak sowie kurze Zeit später Connor James, der mit einem Alleingang in Unterzahl scheiterte, vergaben zwar die Führung, doch Derek Dinger markierte in der sechsten Minute dann das 1:0, als er eine Kombination über Kreutzer und Reimer abschloss. Überhaupt war die erste Reihe der DEG im ersten Drittel kaum zu bremsen. Patrick Reimer erhöhte auf 2:0 (12.), und Kreutzer (15.) legte nach.

Ab dem zweiten Drittel bekam Torhüter Bobby Goepfert viel

Dass es bei den Nürnbergern im zweiten Drittel besser lief, lag an drei Dingen. Zum einen dürfte ihnen das Pfeifkonzert ihrer Fans empfindlich in den Ohren geklungen haben, zum anderen drosselte die DEG das Tempo und schlechter als in den ersten 20 Minuten konnten die Franken ohnehin nicht mehr spielen.

So bekam Torhüter Goepfert nun Arbeit, musste aber lediglich bei einem Schuss von Grygiel hinter sich greifen (28.). Das Team von Peter Draisaitl konnte jedoch deutlich mehr Schüsse verbuchen. Die DEG kam lediglich bei zwei Kontern durch Lynn Loyns und Reimer noch in aussichtsreiche Position. Nur 97 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels gelang Alexander Oblinger dann der zweite Nürnberger Treffer. „Danach wurde es spannend“, sagte Tomlinson und ergänzte: „Zu spannend.“

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