In Benrath kommt es zum ersten Duell Düsseldorf gegen Langenfeld. Coach Anderson „reist“ in die Vergangenheit.

Düsseldorf. Derbyzeit in der German Football League 2: Wenn die Düsseldorf Panther am Sonntag (15 Uhr, Stadion Benrath) auf die Langenfeld Longhorns treffen, ist dieses Duell für beide Mannschaften nicht nur aufgrund der räumlichen Nähe von gerade einmal rund 20 Kilometern ein besonderes. „Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass das ein normales Spiel für mich ist“, sagt Deejay Anderson, Cheftrainer der Raubkatzen und früher in Diensten der Longhorns tätig.

Es kribbelt bei Spielern und Verantwortlichen. Seit Bekanntgabe des Spielplans fiebern beide Vereine dem Aufeinandertreffen entgegen. Die Longhorns, mit einem Sieg über die Paderborn Dolphins gestartet, kassierten zuletzt aber zwei klare Niederlagen. Cheftrainer Michael Hap wird den Aufsteiger, der den Panthern bereits in der Vergangenheit häufiger ein Bein stellen konnte, trotz zahlreicher Ausfälle aber gut auf das Lokalduell einstellen können. Zusätzliches Motivieren ist bei diesem vorläufigen Saison-Höhepunkt ohnehin überflüssig.

Das Heimteam setzt vor allem auf Zack Maynard und Octavius McKoy

Einer der besten aufseiten der Langenfelder war bisher Quarterback José Sanchez, der in den bisherigen drei Partien die Offensive zu insgesamt 95 Punkten führte. Zack Maynard aufseiten der Panther muss sich da aber keineswegs verstecken. Der Spielmacher hatte maßgeblichen Anteil an den beiden jüngsten Panther-Siegen. Dazu vertraut der sechsmalige German-Bowl-Sieger erneut auf die Fähigkeiten von Runningback Octavias McKoy, der in Paderborn vier Touchdowns erzielte.

„Ich bin mit unserer Entwicklung sehr zufrieden. Wir steigern uns von Spiel zu Spiel und werden besser“, sagt Deejay Anderson. Dennoch gilt es für die Panther, die Fehler im eigenen Spiel zu minimieren. „Die vielen Strafen in Paderborn waren unnötig und haben uns in Not gebracht. Wir haben in dieser Woche daran gearbeitet, solche Fehler abzustellen. Und wenn wir gegen die Longhorns dann den Erfolg sehen, bin ich glücklich.“ Ein Derbysieg ist für beide Clubs deutlich mehr wert als zwei Punkte in der Tabelle. Und beide wollen dieses Gefühl unbedingt mit nach Hause nehmen.

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