In Gladbach gehen nach einer Stunde die Kräfte aus.

Frauen-Fussball
Der Saisonstart des CfR Links ging gründlich daneben. Archiv

Der Saisonstart des CfR Links ging gründlich daneben. Archiv

Klees

Der Saisonstart des CfR Links ging gründlich daneben. Archiv

Auch am zweiten Spieltag der Frauenfußball-Regionalliga West musste der CfR Links erkennen, dass eine Etage höher ein anderer Wind weht. Zwar legte der Aufsteiger in die dritte Liga einen besseren Auftritt hin als beim 2:7 gegen die Warendorfer SU, musste sich aber auch bei den ebenfalls mit einer Niederlage gestarteten Damen von Borussia Mönchengladbach II mit 1:4 (1:0) geschlagen geben. „Insgesamt bin ich mit der Leistung zufriedener als vor einer Woche. Wir haben aber immer noch Probleme in der Zweikampfführung und bei der Ballbehauptung“, sagte Assistenztrainer Marek Niewiadomski.

Der Vater von Angreiferin Jolina Niewiadomski vertrat erneut seine noch im Urlaub weilende „Chefin“ Melanie Strangulis und zuckte schon nach fünf Minuten zusammen, als die Gladbacherinnen den Ball an den Pfosten setzten. Dann aber fing sich der CfR und ging sogar durch einen kuriosen Treffer in Führung. Eileen Hillmann wurde bei einem Pass-Versuch angeschossen, von ihr trudelte der Ball in der 21. Minute über die Linie. Nur zwei Minuten später hätte Catharina Makosch erhöhen können, traf aber nur das Außennetz.

Nach der Pause erhöhten die Gastgeberinnen den Druck und mit einem Doppelschlag drehten Barbara Müller (54.) sowie Hannah Lenzen (59.) die Begegnung. Da der CfR verletzungsbedingt kaum Alternativen hatte, fehlte den Heerdterinnen danach auch die Kraft für eine Wende. Auf dem tiefen Rasen wurden die Beine immer schwerer, was Gladbach durch Lidia Nduka (75.) und erneut Müller (88.) nutzte, um das Ergebnis auf 4:1 zu schrauben. Nun hofft der Linkser Anhang am Sonntag gegen die U 20 von Bundesligist SGS Essen auf den ersten Punktgewinn.

DSC verliert erneut – TuSA auch unter neuer Leitung nur mit Remis

In der Frauenfußball-Landesliga warten die beiden Düsseldorfer Teams nach zwei Runden ebenfalls noch auf einen Sieg. Während Aufsteiger DSC 99 bei der DJK Frintrop mit 0:3 (0:1) verlor, erreichte die TuSA auch im zweiten Spiel unter ihrer neuen Trainerin Silke Koslat mit dem 1:1 (0:0) gegen TuSEM Essen wieder nur ein Unentschieden. Koslat hatte im Sommer von Peter Garnkäufer übernommen, der nach 15 Jahren gehen musste. „Ich habe unglaublich viel Zeit und Mühe in den Aufbau des Damen-Teams investiert. Der Stachel der Enttäuschung sitzt tief“, sagte Garnkäufer.

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