Das Breitensport-Turnier der TG 81 führte zehn Teams aus sechs Bundesländern zusammen. VC Alsterwasser kommt weiter.

Mit aller Kraft stemmen sich Spieler der „Hobbytruppe“ des VC Alsterwasser gegen einen Angriff des Gegners. Archiv
Mit aller Kraft stemmen sich Spieler der „Hobbytruppe“ des VC Alsterwasser gegen einen Angriff des Gegners. Archiv

Mit aller Kraft stemmen sich Spieler der „Hobbytruppe“ des VC Alsterwasser gegen einen Angriff des Gegners. Archiv

Mullers

Mit aller Kraft stemmen sich Spieler der „Hobbytruppe“ des VC Alsterwasser gegen einen Angriff des Gegners. Archiv

Düsseldorf. Am letzten Wochenende richtete die TG 1881 Düsseldorf den BFS-Cup-Nord aus, eines von zwei nationalen Qualifikationsturnieren zur Deutschen Meisterschaft der Hobby-Volleyballer. Beim diesjährigen „Breiten- und Freizeitsport Cup Nord“ trafen sich zehn Mannschaften aus sechs Bundesländern aus dem Norden der Republik, darunter Teams aus Berlin, Schwerin und Hannover, in der Turnhalle auf der Hospitalstraße, um sich für das Endturnier in Bad Blankenburg in Thüringen zu qualifizieren.

Gleich vier Teams aus Nordrhein-Westfalen waren dabei, zwei davon gar aus Düsseldorf: die Weidener Sportfreunde aus Köln, die Kölner Turnerschaft sowie aus Düsseldorf der amtierende Deutsche Meister VC Alsterwasser und als Gastgeber die TG 1881.

Beim Hobby-Volleyball stehen sich jeweils mindestens drei Damen und höchstens drei Herren am Netz gegenüber. Wer gedacht hatte, dass dort müde Ball über die Schnur gespielt würde, rieb sich verwundert die Augen, denn auch bei den Hobbyspielern ist hochklassiger Sport zu sehen. „Ohne ehemalige Spieler aus der ersten und 2. Bundesliga bist Du hier nicht vorne dabei“, sagte Daniel Lettmann, Spieler der TG 1881 und selbst ehemaliger Zweitligaspieler. Im Laufe der zwei Tage wurde schnell deutlich, dass es hier um mehr als Hobbysport ging.

Die richtigen Sportlergetränke halfen zu starken Leistungen

Bei allem Ehrgeiz kam der Spaß dabei aber nicht zu kurz. Der Breiten- und Freizeitsport verfolgt neben der körperlichen Bewegung des Einzelnen vor allem auch das gesellige Miteinander. Manche Spieler belohnten sich dann auch bereits vor dem ersten Spiel mit einem kühlen Getränk aus Hopfen und Malz und stimmten sich so auf den langen Turniertag ein. Angesprochen, ob dies einer guten Vorbereitung entspräche, schallte es im Chor: „Ein Sportler ist, wer raucht und trinkt und trotzdem seine Leistung bringt“. Der Leistung selbst schadete dieses Warm-Up in der Tat wenig. Gut 100 Zuschauer verfolgten am ersten Tag die Spiele und sahen dabei sehr stimmungsvolle und hochspannende Duelle.

Abends traf man sich im nahe gelegenen Bowlingcenter auf der Wimpfener Straße, um den Tag ausklingen zu lassen. Die Rivalität vom Nachmittag war schnell verflogen und in bunt gemischten Teams versuchte jeder für sich, Herr der Bowlingkugeln zu werden. Diejenigen, welche erst früh am Morgen den Weg zur Schlafstätte fanden, hatten das nächste Spiel dabei wohl noch nicht im Sinn.

Am Sonntag qualifizierten sich die sechs besten Teams für die Endrunde Ende Oktober, darunter auch der Titelverteidiger aus Düsseldorf, der VC Alsterwasser. Für die Gastgeber der TG 1881 reichte es als Siebte diesmal nicht.

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