Baum, Boll und Süß holen beim „Final Four“ den ersten Titel des Jahres.

Düsseldorf. Der Platzhirsch im deutschen Tischtennis musste nur zwei Mal laut röhren, dann war der 20. Pokaltitel der Borussia unter Dach und Fach. Der Titelverteidiger setzte sich wie im Vorjahr im Endspiel des „Final Four“-Turniers mit 3:0 gegen die TTF Ochsenhausen durch.

Vor 3450 Zuschauern in der Stuttgarter Arena war der Widerstand der Ochsenhausener spätestens durch das 2:0 zur Pause gebrochen, so dass sich auch Ex-Borusse Seiya Kishikawa in sein Schicksal fügte und gegen seinen Nachfolger im Düsseldorfer Team, Patrick Baum, beim 0:3 im dritten Einzel nichts zu bestellen hatte.

Bereits bei der Auslosung war alles nach Wunsch verlaufen für die Borussia. Manager Andreas Preuß hatte sich den TTC Fulda als Gegner für das Halbfinale gewünscht – der Wunsch ging in Erfüllung.

Der ohne den an Grippe erkrankten Jan-Ove Waldner angetretene Außenseiter wehrte sich tapfer, zumal Wang Xi gegen den in der Liga noch ungeschlagenen Baum triumphierte. Zu einer Halbfinal-Sensation fehlte aber doch ein gutes Stück.

Manager Andreas Preuss fordert nun weitere Titel

Der frischgebackene Weltranglisten-Erste Timo Boll mit zwei und Christian Süß mit einem Sieg machten den Finaleinzug des Titelverteidigers perfekt. „Es lief am Ende alles so, wie wir es uns erhofft haben“, sagte Preuß, der vor der Saison die „dreifache Titelverteidigung“ als Ziel ausgegeben hatte. Der erste Schritt ist getan, Meisterschaft und Champions League sollen nun folgen.

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