Der Bundesligist besiegt Bremen mit 3:2. Freitas und Süß können überzeugen.

wza_1500x1357_433568.jpeg
Marcos Freitas kann sein Einzel gewinnen.

Marcos Freitas kann sein Einzel gewinnen.

Horst Müller

Marcos Freitas kann sein Einzel gewinnen.

Düsseldorf. Etliche Male hatte Christian Süß seinem ehemaligen Mannschaftskollegen Lars Hielscher in den vergangenen Tagen an der Platte gegenüber gestanden. Der Tischtennis-Profi der Borussia bereitete sich am Staufenplatz intensiv auf den ersten Auftritt des deutschen Rekordmeisters im neuen Jahr vor.

Schließlich stand gestern in der Deutschen Tischtennis-Liga das brisante Duell beim SV Werder Bremen an, der vor knapp vier Wochen für das peinliche Aus im Pokal-Halbfinale verantwortlich war. Und mit dem knappen 3:2 gelang vor 1.100 Zuschauern die Revanche nicht zuletzt dank der offenbar perfekten Vorbereitung von Christian Süß, der wie Marcos Freitas Einzel und Doppel (gemeinsam) gewann.

Dabei war in den Tagen zuvor der in Düsseldorf lebende und trainierende, aber ausgerechnet für Bremen spielende Hielscher sein vornehmlicher Trainingspartner.

Dimitrij Ovtcharov patzt gegen Trinko Keen und Lars Hielscher

"Das war etwas kurios, weil alle anderen unterwegs waren, aber das ist bei uns durchaus normal", sagte Trainer Dirk Wagner. Zumal die Borussia davon profitierte: Süß gewann gestern das Auftaktspiel gegen Hielscher und leitete damit das 3:2 des Tabellenzweiten beim Vorletzten ein. Routinier Trinko Keen sorgte gegen Dimitrij Ovtcharov anschließend für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Ovtcharov patzte erneut.

Der im Sommer nach Charleroi wechselnde Nationalspieler verlor trotz eines Matchballs auch sein zweites Einzel, so dass die Entscheidung im Doppel fallen musste. Süß/ Freitas sorgten gegen Keen/ Cioti dafür, dass die Revanche für die Pokal-Pleite und die Hinrunden-Niederlage glückte.

Lars Hielscher - Christian Süß 9:11, 11:9, 9:11, 11:9, 4:11; Trinko Keen - Dimitrij Ovtcharov 3:11, 12:10, 5:11, 12:10, 11:9; Constantin Cioti - Marcos Freitas 14:12, 11:8, 5:11, 9:11, 14:16; Lars Hielscher - Dimitrij Ovtcharov 9:11, 9:11, 11:3, 12:10, 11:5

Trinko Keen/ Constantin Cioti - Christian Süß/ Marcos Freitas 6:11, 11:4, 9:11, 7:11

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer