Sieg gegen Dzialdowo würde das vorzeitige Erreichen des Viertelfinals bedeuten.

Tischtennis
Kristian Karlsson war im ersten Spiel der Matchwinner. Archiv

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Kristian Karlsson war im ersten Spiel der Matchwinner. Archiv

Elf der 13 absolvierten Begegnungen in insgesamt drei Wettbewerben hat Borussia Düsseldorf im bisherigen Saisonverlauf für sich entschieden. Damit liegt der Tischtennis-Vorzeigeclub in Bundesliga, nationalem Pokalwettbewerb und Champions League voll im Plan. Heute (19 Uhr, Tischtennis-Zentrum) soll mit einem Erfolg über den polnischen Vertreter Dzialdowo der nächste Sieg eingefahren und ein weiterer Schritt in Richtung Gruppensieg in der Königsklasse gemacht werden.

„Die Gruppe ist richtig eng. Wir legen unsere gesamte Konzentration auf dieses Spiel“, sagt Trainer Danny Heister vor dem zweiten Aufeinandertreffen mit dem Champions-League-Neuling, der der Borussia beim 2:3 in heimischer Halle das Leben bereits einmal schwer machen konnte. „Wir müssen höllisch aufpassen. Im ersten Spiel gegen sie hat Kristian Karlsson uns das Match mit seinen zwei Punkten gerettet“, mahnt Düsseldorfs Spitzenspieler und Superstar Timo Boll. Da aber im Europapokal immer nur ein Nicht-EU-Ausländer an die Platte treten darf, wird Dzialdowo am Staufenplatz „nur“ mit dem Japaner Kenta Matsudaira antreten. Der im Hinspiel eingesetzte Hongkong-Chinese und zweite Topspieler Chun Ting Wong wird nicht dabei sein.

Mit Platz eins in der Gruppe würde Orenburg zunächst vermieden

Tabellenführer in der Bundesliga und für das „Final Four“ im Pokal Anfang Januar qualifiziert – das Hauptaugenmerk bis zur kurzen Weihnachtspause liegt bei der Borussia daher klar auf dem Gewinn der Gruppe D. „Die Champions League ist dieses Jahr insgesamt noch ein wenig stärker“, schätzt Manager Andreas Preuß die Situation ein. „Der Druck ist da. Wir träumen natürlich von einem weiteren Finale gegen Orenburg.“ Dazu sollte die Mannschaft von Trainer Danny Heister in den verbleibenden Spielen mit Siegen gegen Dzialdowo und beim dänischen Club Roskilde nach Möglichkeit aus eigener Kraft Platz eins in der Gruppe behaupten, um dem russischen Überflieger-Team um Dimitrij Ovtcharov im Viertelfinale aus dem Weg zu gehen.

In den beiden Tagen nach der überraschenden Bundesliga-Niederlage gegen Aufsteiger Bad Königshofen stand Regeneration im Vordergrund. „Lange Reisen, die Umstellungen auf andere Tische und Bälle war nicht so einfach“, sagt Heister. „Aber wir wollen nach dieser Niederlage nun gegen Dzialdowo wieder angreifen.“

© WhatsBroadcast

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