Große Emotionen beim Rekordmeister nach dem nicht mehr für möglich gehaltenen Finaleinzug.

Tischtennis
Kamal Achanta spielte gegen Saarbrücken groß auf. (Archiv: Wolff)

Kamal Achanta spielte gegen Saarbrücken groß auf. (Archiv: Wolff)

Kamal Achanta spielte gegen Saarbrücken groß auf. (Archiv: Wolff)

Düsseldorf. Der Begriff „Wunder“ wird im Sport in schöner Regelmäßigkeit verwendet. Das legendärste „Wunder“ ist sicherlich das 1954 in Bern geschehene, als Deutschland Fußball-Weltmeister wurde. Beim Tischtennis-Rekordmeister Borussia Düsseldorf ist diese Vokabel in dieser Saison inzwischen zu einem steten Begleiter geworden.

Bereits im Januar, als die Borussia im Viertelfinale der Champions League gegen Pontoise ein 1:3 aus dem Hinspiel wettmachte, hatten viele gedacht, extremer geht es nicht mehr – bis zum vergangenen Sonntag. Denn das 3:0 im Halbfinal-Rückspiel der Bundesliga gegen Saarbrücken sorgte bei Spielern und Verantwortlichen für noch mehr Emotionen als das „Wunder“ vom Januar. „Wir sind alle außer uns vor Freude. Dass es uns trotz des 0:3 im Hinspiel gelungen ist, ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte unseres Clubs“, sagte Präsident Fritz Wienke.

Wenige Tage nach dem ernüchternden Hinspiel im Saarland wich die Enttäuschung wieder dem Optimismus. Ob sich der Rekordmeister im Vorfeld selbst stark reden wollte oder tatsächlich voller Überzeugung war, sei einmal dahingestellt. „Diese Mannschaft geht gemeinsam durch dick und dünn, jeder ist für den anderen da“, jubelte Manager Andreas Preuß am Sonntagabend und hob einmal mehr den von ihm so oft angesprochenen „besonderen Teamgeist“ hervor.

Borussias Traum vom Triple ist also noch nicht ausgeträumt. Dennoch haben Preuß und Trainer Danny Heister sicher nichts dagegen, wenn Timo Boll und Co. in den anstehenden Finalspielen in Bundesliga und Champions League auch ohne „Wunder“ auskämen.

© WhatsBroadcast

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer