Fortunas U 23 muss am Samstag beim Nachwuchs des 1. FC Köln antreten.

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Mergim Fejzullahu will seine Chance nutzen.

Mergim Fejzullahu will seine Chance nutzen.

Wolff

Mergim Fejzullahu will seine Chance nutzen.

Düsseldorf. Besser hätte der Spielplan in der Fußball-Regionalliga West nicht ausgelegt werden können. Am Karnevalssamstag treffen die beiden jecken Hochburgen aus Düsseldorf und Köln aufeinander. „Wenn wir an den Karnevalstagen schon antreten müssen, dann wenigstens gegen den FC. Dann haben beide Teams wenigstens mit den identischen Problemen zu kämpfen“, scherzte Fortunas Trainer Taskin Aksoy vor der Partie bei der U 23 des 1. FC Köln. Dass die Spieler beider Clubs in Anbetracht des bunten Treibens in ihren Städten tatsächlich den Fokus auf das Sportliche verlieren könnten, daran verschwendet Aksoy aber nicht ernsthaft einen Gedanken. „Ich hoffe und bin mir auch sehr sicher, dass sich jeder professionell auf diese Partie vorbereiten wird“, so der Fußballlehrer weiter. Neben einer menge Prestige geht es im „Karnevalsschlager“ schließlich auch um drei wichtige Punkte. Die haben die auf Rang 14 notierten „Geißböcke“ sogar noch nötiger als die Fortuna, die sich mit dem 3:1-Sieg über den SC Wiedenbrück am vergangenen Wochenende vorübergehend auf den sechsten Tabellenplatz vorschob.

Für den gesperrten Sangare kommt wohl Mergim Fejzullahu ins Team

Taskin Aksoy wird seine siegreiche Elf allerdings auf mindestens einer Position umbauen müssen, da Flügelflitzer Nazim Sangare gelbgesperrt aussetzen muss. Als Ersatz für den pfeilschnellen Außenbahnspieler kommt Mergim Fejzullahu in Frage. Der in den letzten Jahren von schweren Verletzungen geplagte 21-Jährige zählte in der Hinrunde zu den Sorgenkindern bei der „Zweiten“.

Doch Fejzullahu zeigte schon in der Wintervorbereitung die richtige Reaktion und setzte den Aufwärtstrend zuletzt auch gegen Wiedenbrück fort. „Da hat er seine Sache nach seiner Einwechslung wirklich ordentlich gemacht“, lobte Aksoy. Während Fejzullahu also wieder ein Kandidat für die Startelf ist, muss sich Kaan Akca derweil noch ein wenig gedulden. Der ebenfalls lange verletzte Edeltechniker ist noch nicht völlig angstfrei. „Bei ihm muss sich die Blockade im Kopf noch lösen“, sagt Aksoy, der seinem Schützling aber Mut macht. „Auch so etwas kann im Fußball ganz schnell gehen.“

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