Unabhängig von Verletzungen und Formschwankungen lässt sich nach dieser Saison in der Tischtennis-Bundesliga feststellen, dass die Zeiten der Borussia-Dominanz (bald) zu Ende gehen. Das soll nicht bedeuten, dass am Ende nicht doch wieder der Rekordmeister die nationalen Trophäen in den Händen halten wird. Doch die Konkurrenz aus Saarbrücken, Fulda und Ochsenhausen schläft nicht, hat aufgeholt und wird es dem Branchenprimus in Zukunft (noch) schwerer machen. Nicht zuletzt deshalb ist der Umbruch am Staufenplatz das richtige Signal, um auch mittelfristig ganz oben mitspielen zu können. Mit Anton Källberg, Kristian Karlsson und Stefan Fegerl verjüngt sich die Borussia im Sommer, stellt den Kader breiter auf und ist trotz der Abgänge von Panagiotis Gionis und Patrick Franziska sicherlich gleich wieder als einer der Favoriten einzustufen – solange Timo Boll noch auf diesem Niveau spielt, ist man das beinahe automatisch. Der 35-Jährige ist und bleibt die sportliche Lebensversicherung.

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