Timo Boll ist in Bamberg an Position zwei gesetzt. Borussias Spitzenspieler strebt den elften Einzeltitel seiner Karriere an.

Timo Boll spielt am Wochenende in Bamberg.
Timo Boll spielt am Wochenende in Bamberg.

Timo Boll spielt am Wochenende in Bamberg.

dpa

Timo Boll spielt am Wochenende in Bamberg.

Düsseldorf. Nur weil in der Tischtennis-Bundesliga sowie der Champions League in dieser Woche der Ball ruht, bedeutet dies nicht, dass die Profis von Borussia Düsseldorf nicht im Einsatz sind. Am ersten Wochenende im März finden in zahlreichen europäischen Ländern traditionell die nationalen Einzel-Meisterschaften statt. Die deutschen Asse messen sich in Bamberg, wo Timo Boll nach seinem elften Deutschen Meistertitel im Einzel greift.

„Die deutsche Konkurrenz ist stark. Und außerdem betrachte ich jetzt jeden Wettkampf als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft Ende Mai in Düsseldorf“, sagt der 35-Jährige, der nach Leistenverletzung und leichter Erkältung beschwerdefrei ist, aber mit gewissem Trainingsrückstand nach Bamberg reist.

Zuletzt stand Boll im Jahr 2015 in Chemnitz ganz oben auf dem Treppchen. In der Setzliste steht der Spitzenspieler der Borussia an Nummer zwei – hinter seinem Nationalmannschaftskollegen Dimitrij Ovtcharov. Der ehemalige Borussia-Spieler könnte in einem möglichen Champions-League-Finale im Mai erneut zu Bolls Gegner werden.

Stefan Fegerl ist in Österreich ebenfalls an Rang zwei gesetzt

Ebenfalls an Position zwei gesetzt ist Stefan Fegerl, der in Rif gerne seinen vierten österreichischen Meistertitel einfahren würde. Hauptkonkurrent für den Borussen ist zweifelsohne Titelverteidiger Dominique Plattner.

Die beiden Düsseldorfer Schweden Kristian Karlsson und Anton Källberg greifen in Halmstadt zum Schläger. In Karlssons Vita finden sich bereits zwei nationale Meistertitel, Källberg wird zusätzlich auch in der U 20-Konkurrenz an den Start gehen.

Der einzige aus dem Team von Trainer Danny Heister, der sich am Wochenende auf Trainingsarbeit beschränken wird, ist Kamal Achanta. Die Titelkämpfe in Indien wurden bereits vor drei Wochen ausgetragen – mit dem für den Rekordmeister spielenden Routinier als Sieger.

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