Timo Boll
Timo Boll zeigte eine starke Leistung.

Timo Boll zeigte eine starke Leistung.

Scheidemann

Timo Boll zeigte eine starke Leistung.

Düsseldorf. Selbst die so erfolgsverwöhnten Tischtennis-Profis der Borussia werden sich an dieses Spiel noch lange erinnern. Im ausverkauften „Hexenkessel“ am Staufenplatz machte das Team von Danny Heister am Freitag Abend das Unmögliche möglich. Nach einer 1:3-Hinspielniederlage bei Titelverteidiger AS Pontoise (Frankreich) zog das Team von Danny Heister vor einem frenetischen Publikum doch noch den Kopf aus der Schlinge und zog nach über drei Stunden mit einem 3:1-Sieg in das Halbfinale der Champions League ein.

Der Held in diesem Krimi war einmal mehr Timo Boll, der im Hinspiel noch beide Einzel verloren hatte, sich im entscheidenden Moment aber mit zwei Siegen revanchierte. Seine erste von zwei offenen Rechnungen beglich Boll schon zum Auftakt. Borussias Spitzenspieler ließ sich im ersten Einzel gegen den Chinesen Wang auch von einem verloren gegangenen ersten Satz nicht aus dem Konzept bringen. Im Anschluss verlor Panagiotis Gionis gegen Marcos Freitas nach 2:0-Führung.

Das hielt einen wie berauscht aufspielenden Kamal Achanta im dritten Einzel jedoch nicht davon ab, den nervenschwachen Kristian Karlsson eine Tischtennis-Lektion zu erteilen. Nach Achantas 3:0-Sieg hatte Timo Boll im Topmatch gegen Marcos Freitas plötzlich das „Wunder vom Staufenplatz auf dem Schläger. Und Borussias Nummer eins schlug den Mann, gegen den er zuletzt zweimal verloren hatte, mit 3:1.

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