Das 3:0 im abschließenden aber bedeutungslosen Gruppenspiel der Champions League in Torun ist der 14. Sieg im 15. Pflichtspiel.

Stefan Fegerl findet sich nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Borussia immer besser zurecht. In Torun sorgte er nach bemerkenswerter Aufholjagd für den ersten Punkt der Borussia.
Stefan Fegerl findet sich nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Borussia immer besser zurecht. In Torun sorgte er nach bemerkenswerter Aufholjagd für den ersten Punkt der Borussia.

Stefan Fegerl findet sich nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Borussia immer besser zurecht. In Torun sorgte er nach bemerkenswerter Aufholjagd für den ersten Punkt der Borussia.

Horstmüller

Stefan Fegerl findet sich nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Borussia immer besser zurecht. In Torun sorgte er nach bemerkenswerter Aufholjagd für den ersten Punkt der Borussia.

Düsseldorf. Vielleicht ist es ein bisschen ärgerlich, dass auch die Tischtennis-Profis nun in ihre verdiente Weihnachtspause gehen und deshalb möglicherweise aus dem Rhythmus kommen. Denn bei Borussia Düsseldorf läuft es seit Wochen und Monaten beinahe perfekt. Ein weiteres Beispiel dafür war der 3:0-Auswärtssieg der Mannschaft von Trainer Danny Heister im abschließenden Vorrundenspiel der Champions League bei KST Manekin Torun.

„Das Spiel hatte zwar sportlich keine Bedeutung mehr, aber natürlich geht man lieber mit einem Sieg in die Weihnachtspause“, erklärte Heister nach dem letzten Pflichtspiel des Kalenderjahres 2016. Da die Borussia bereits zuvor als Gruppensieger feststand, reisten die Düsseldorfer ohne Timo Boll und Kamal Achanta nach Polen. Stefan Fegerl, Anton Källberg und Kristian Karlsson gestatteten ihren Gegnern zwar jeweils zwei Satzgewinne, am Ende aber keinen Einzelsieg.

Fegerl dreht in seinem Einzel einen 0:2-Satzrückstand noch herum

Wie ernst die Borussia jedes Einzel und jeden Satz nimmt, stellte Fegerl im Auftaktspiel des Abends unter Beweis, als er einen 0:2-Satzrückstand wettmachte. „Stefan war überrascht, dass ein Penholder-Spieler so viel und so gut mit der Rückhand agiert“, sagte Heister über das Duell des Österreichers mit Cazuo Matsumoto. „Aber am Ende hat er das sehr gut gemacht und sich in die Partie hineingekämpft.“

Es war der 14. Sieg im 15. Pflichtspiel für die Borussia. Seit der 1:3-Niederlage zum Bundesliga-Start in Ochsenhausen am 11. September ist der Deutsche Rekordmeister inzwischen unbesiegt. Auch Karlsson hängte sich gegen Tomasz Kotowski noch einmal mächtig rein, nachdem er im entscheidenden Durchgang bereits mit 1:4 zurückgelegen hatte. Am Ende hieß es 11:6 und der vierte 3:0-Erfolg im sechsten Champions-League-Spiel der Saison war perfekt.

Die Spieler treten nun die Heimreise an und verbringen die Weihnachtstage im Kreis ihrer Familien, bevor kurz nach dem Jahreswechsel bereits die Vorbereitung auf das erste Rückrundenspiel in der Bundesliga gegen Ochsenhausen (8. Januar) und die Endrunde um den deutschen Pokal (Final 4/15. Januar) beginnt. Die Ausgangsposition in allen drei Wettbewerben könnte nicht besser sein. Sollten die Spieler ihre gute Form über den Jahreswechsel konservieren, sind drei Titel im Jahr 2017 absolut machbar.

Cazuo Matsumoto – Stefan Fegerl 2:3 (11:7, 11:3, 9:11, 9:11, 8:11) Pavel Sirucek – Anton Källberg 2:3 (9:11, 11:7, 11:6, 9:11, 9:11) Tomasz Kotowski – Kristian Karlsson 2:3 (6:11, 11:4, 11:7, 3:11, 6:11)

Neben der Borussia sind folgende sieben Teams für das Viertelfinale qualifiziert: Fakel Orenburg (RUS), TTF Ochsenhausen, AS Pontiose Cergy (FRA), Eslövs (SWE), 1. FC Saarbrücken, GV Hennebont (FRA) und Chartres ASTT (FRA). Ausgelost werden die Viertelfinal-Paarungen am Mittwoch.

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