Timo Boll, der Superstar der Borussia, scheidet im Halbfinale des „Grand Finals“ aus und kann trotzdem mit 2017 zufrieden sein.

Timo Boll
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Düsseldorf. Spieler des Jahres, Sieger bei der privaten Turnierserie „T2“ in Asien, zwischenzeitlich wieder bis auf Rang vier der Weltrangliste geklettert und Double-Gewinner mit Borussia Düsseldorf. Hinter Tischtennis-Profi Timo Boll liegt ein überaus erfolgreiches Jahr. Daran ändert auch das Halbfinal-Aus bei den „Grand Finals“ im kasachischen Astana nicht. Dort musste sich der 36-Jährige dem Vize-Weltmeister Fan Zhendong aus China mit 2:4-Sätzen geschlagen geben.

„Ich muss schon noch etwas besser spielen, um gegen ihn gewinnen zu können, obwohl auch er keine überragende Galavorstellung gezeigt hat“, sagte Boll. „Ich konnte das aber leider nicht ausnutzen, da ich einfach nicht in der Lage war, mehr zu mobilisieren. Das waren die härtesten acht Monate meiner Spielerkarriere.“

Das sah auch Bundestrainer Jörg Roßkopf so, der dem Rekord-Europameister nach dessen Jahr aber auch ein Lob zollte: „Ein frischer Timo hätte Fan packen können. Dennoch, man kann getrost sagen: Timo hat ein überragendes Jahr gespielt.“

Einen letzten Einsatz in 2017 absolviert Boll am Donnerstag mit der Borussia in Roskilde. Dort soll Platz eins in der Vorrundengruppe der Champions League perfekt gemacht werden. Eine Winterpause wie etwa die Fußballer wartet danach aber nicht. Bereits am 6. Januar streben Boll und die Borussia beim „Final Four“ die Deutsche Pokalmeisterschaft und damit den ersten Titel der Saison an.

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