Orenburg, Ekatarinburg und ein koreanisches Team sind in Russland dabei.

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Manager Andreas Preuß ist vom Supercup angetan.

Manager Andreas Preuß ist vom Supercup angetan.

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Manager Andreas Preuß ist vom Supercup angetan.

Düsseldorf. Tischtennis-Profis klagen oft über die hohe Belastung, die Verantwortlichen über die Terminflut. Aber auf den „European Supercup“ am Wochenende verzichten? Nein, das kam für Borussia-Manager Andreas Preuß nicht in Frage.

„Das ist ein Format, das wir uns wünschen“, sagt Preuß zu dem Turnier im russischen Orenburg. Rund zwölf Stunden Anreise nehmen Timo Boll und Co. am Mittwoch dafür in Kauf, stellen sich am Freitag und Samstag dem Wettbewerb mit Orenburg, Ekaterinburg sowie dem koreanischen Team „SL Insurance“.

Was letztgenanntes Team beim europäischen Supercup zu suchen hat? Die Koreaner wurden von den geschäftstüchtigen Russen per „Wild Card“ hinzugebeten und sollen Vermarktungsmöglichkeiten in Asien schaffen. Da wollten die Borussen nicht außen vor bleiben.

Zudem sei neben der Prämie von 50 000 Euro für den Sieger auch die sportliche Herausforderung lohnenswert, sagt Preuß: „Wir wollen zeigen, dass wir die Nummer eins in Europa sind.“ Immerhin geht es für die Borussia um das erklärte Saisonziel, den 60. Titel der Vereinsgeschichte zu erringen. Die erste von vier Chancen bietet sich beim neu geschaffenen „European Supercup“.

Mindestens eine Wiederholung des Turniers soll es im nächsten Jahr vertragsgemäß geben. Dann wäre die Borussia auch gerne wieder dabei – womöglich als Champions-League-Sieger oder -Finalist? Deutscher Meister zu werden oder den DTTB-Pokal beim Endturnier am 29./30. Dezember in Stuttgart zu holen, würde dafür nicht ausreichen.

European Supercup Halbfinale (14. Dez.)

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