Am Freitag steht das Viertelfinal-Rückspiel gegen Roskilde an.

Timo Boll freut sich über den Sieg beim "Europe Top 12".
Timo Boll freut sich über den Sieg beim "Europe Top 12".

Timo Boll freut sich über den Sieg beim "Europe Top 12".

Horstmüller

Timo Boll freut sich über den Sieg beim "Europe Top 12".

Düsseldorf. Christian Süß durfte sich am Sonntag ausruhen, Timo Boll wird am Dienstag aussetzen. Denn nur zwei Tage nach seinem Triumph beim "Europe Top 12" am vergangenen Sonntag in Düsseldorf tritt Bolls Borussia beim 1. FC Saarbrücken an (19 Uhr, Joachim-Deckarm-Halle). Die Begegnung ist deshalb besonders brisant, weil der TTC Fulda derzeit die Tabellenführung übernommen hat und mit vier Zählern Vorsprung vor der Borussia steht.

Allerdings haben die Düsseldorfer drei Spiele weniger ausgetragen, unter anderem jenes gegen Saarbrücken, das wegen des Pro-Tour-Finales im Januar auf den heutigen Tag verlegt werden musste. In der Tabelle stehen die Saarbrücker derzeit zwar auf dem dritten Platz, haben aber sechs Zähler Rückstand und schon ein mehr ausgetragenes Spiel auf den heutigen Gast zu verzeichnen. "Wir wollen unseren Tabellenplatz behaupten", sagt Trainer Dirk Wagner, der neben Süß auch auf Trinko Keen und Seiya Kishikawa bauen kann.

Boll bereitet sich derweil in seiner hessischen Heimat im Kraftraum auf den deutlich bedeutenderen Termin in dieser Woche vor: Am Freitag kommt es zum Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Roskilde - das Hinspiel hatte die Borussia knapp mit 3:2 gewonnen. "Das Spiel in Saarbrücken ist für uns ein wichtiger Baustein in der Vorbereitung auf das Duell mit Roskilde", sagt Wagner.

Boll freut sich über hohe Siegprämie

Der positive Eindruck vom europäischen Ranglistenturnier, bei dem die Borussia auch in der Organisation beteiligt war, wirkt indes noch nach. Timo Boll freute sich über 90 000 US-Dollar Siegprämie, und auch die Verbands-Oberen fuhren zufrieden nach Hause. "Wir sind glücklich mit dem Verlauf dieses wichtigen Turniers", äußerte sich Stefano Bosi, Präsident der Europäischen Tischtennis Union (ETTU).

Am Sonntag war die Halle an der Karl-Hohmann-Straße mit 3200 Zuschauern fast ausverkauft. "Die Sportstadt hat sich von ihrer besten Seite gezeigt", sagte Sportagentur-Geschäftsführerin Christina Begale. Obwohl die Verantwortlichen vor Ort erneut zufrieden waren, wird sich Düsseldorf mindestens bis 2013 gedulden müssen, wieder ein "Europe Top 12" ausrichten zu dürfen. Im kommenden Jahr ist das Ranglistenturnier in Lüttich zu Gast.

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