Das deutsche Team siegt 3:0 gegen die Ukraine.

Normalerweise spielen Timo Boll, Kristian Karlsson und Anton Källberg bei der Borussia gemeinsam um nationale und internationale Titel. Heute hätte es im Duell zwischen Deutschland und Schweden mal wieder gegeneinander gehen können. Das Traum-Halbfinale der Tischtennis-Mannschafts-Europameisterschaft kommt nach dem Ausscheiden der „Tre Konors“ gegen Slowenien aber nicht zustande.

Deutschland qualifizierte sich gestern bei den kontinentalen Titelkämpfen in Luxemburg im Eiltempo. Gegen die in der Vorrunde so starke Ukraine hieß es am Ende 3:0 für das Team von Bundestrainer Jörg Roßkopf – wie in den Gruppenspielen gegen Spanien, Kroatien und Weißrussland.

Borussias Nummer eins Timo Boll, der Ex-Düsseldorfer Dimitrij Ovtcharov und Ruwen Filus gaben in der Runde der letzten Acht keinen Satz ab. Boll, der in den vergangenen Tagen noch mit leichten Leistenproblemen zu kämpfen hatte, absolvierte im dritten Vorrundenspiel gegen Weißrussland am Donnerstag sein erstes EM-Einzel in diesem Jahr und formulierte anschließend noch einmal das Ziel der deutschen Mannschaft: „Für uns geht es jetzt richtig los. Wir wollen unbedingt Gold gewinnen.“ Mit seinem Auftaktsieg legte der 36-Jährige im Viertelfinale den Grundstein.

Die mit den beiden Düsseldorfern Anton Källberg und Kristian Karlsson angetretenen Schweden mussten sich trotz einer zwischenzeitlichen 2:1-Führung am Ende Slowenien mit 2:3 geschlagen geben. Källberg verlor das Auftakteinzel gegen Bojan Tokic. Kristian Karlsson gewann seine Partie. Das half aber nicht.

Der vierte Borussia-Profi, Stefan Fegerl, war mit dem österreichischen Team bereits in der Vorrunde ausgeschieden.

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