Atieno, Zapalska, Schatzschneider und Maduka gewinnen über 4 x 100 Meter.

Maike Schachtschneider (r.) übergibt den Staffelstab an ART-Teamkollegin Jessie Maduka.
Maike Schachtschneider (r.) übergibt den Staffelstab an ART-Teamkollegin Jessie Maduka.

Maike Schachtschneider (r.) übergibt den Staffelstab an ART-Teamkollegin Jessie Maduka.

Bernward Franke

Maike Schachtschneider (r.) übergibt den Staffelstab an ART-Teamkollegin Jessie Maduka.

Düsseldorf. Die Ausbeute der Düsseldorfer Leichtathleten bei den Nordrhein-Jugend-Meisterschaften in Essen war immens. Die 60 Starter holten 26 Medaillen, davon allein zehnmal Gold. Mit einer Leistungs-Explosion wartete die 18-jährige Ivy Atieno auf, die im vergangenen Winter aus Remscheid zum ART gewechselt war. Sie gewann gleich dreimal Gold und siegte über 200 Meter in 24,32 Sekunden sogar im internen Duell vor Maike Schachtschneider (24,69). Schachtschneider verzichtete nicht zuletzt deshalb auf den erneuten Versuch, die U-20-EM-Norm über 400 Meter (54,20 Sekunden) zu laufen. Sie setzt nun auf die letzten beiden Rennen in Göttingen (U 23-DM) und Mannheim.

Jessie Maduka hat sich bereits über 100 Meter für die EM qualifiziert

Die 17-jährige ART-Sprinterin Jessie Maduka hat diesen Norm-Druck im 100-Meter-Lauf für die U 18-WM schon lange nicht mehr und bestätigte mit dem locker herausgelaufenen Meistertitel bei der U 18 (11,97 Sekunden/Vorlauf 11,81) ihre 11,68 Sekunden vor zwei Wochen in Weinheim. Dass die vier ART-Läuferinnen Ivy Atieno, Monika Zapalska, Maike Schachtschneider und Jessie Maduka in 46,18 Sekunden über 4 x 100 Meter für eine neue Deutsche Jahres-Bestzeit (bisher Sporthochschule Köln in 47,11 Sekunden) sorgten, war das i-Tüpfelchen dieser zwei-tägigen Veranstaltung, die die Stärke des Düsseldorfer Nachwuchses untermauerte.

Zehnkämpfer Simon Hosten schied beim Hürdenlauf verletzt aus

Besonders schön: Die Medaillen verteilen sich auf den ART (Gold/8, Silber/7, Bronze/5) den TB Hassels (Gold/1, Silber/1), den TV Angermund (Gold/1), SFD 75 (Silber/1, Bronze/1) und den ASC (Bronze/1).

Der ASC konnte Top-Mann Simon Hosten in Essen nicht einsetzen, weil er in Bernhausen um einen Platz im deutschen U 20-Team kämpfte. Er musste allerdings wegen einer Verletzung beim Hürden-Lauf am zweiten Tag aufgeben.

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